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LINZ. Ein Erfolg war der erste komplett virtuelle Kongress zum Thema Alternsmedizin des Ordensklinikum Linz. 150 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um sich fortzubilden, sich über aktuelle Themen zu informieren und auszutauschen. Um den Fachkongress trotz Corona-Einschränkungen durchführen zu können, wurde im Gesundheitspark Ordensklinikum Linz ein digitales Kongresszentrum errichtet, alle Vorträge und Diskussionen konnten ausschließlich online verfolgt werden.

Primar Christopher Lambers (Foto: Wolfgang Lehner)
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„Regelmäßige Fortbildungen sind für Mitarbeiter im Gesundheitsbereich unerlässlich, gleichzeitig wäre es jedoch derzeit nicht zu vertreten, zahlreiche für die Versorgung der Bevölkerung unverzichtbare Fachkräfte an einem Ort zusammenzuführen. Deshalb haben wir am Ordensklinikum frühzeitig die notwendige Infrastruktur geschaffen, um unabhängig und selbstständig hochwertige Online-Kurse anbieten zu können“, so Stefan Meusburger, Geschäftsführer des Ordensklinikum Linz.

Eine Herausforderung, der sich das Zuweisermanagement des Ordensklinikums Linz, das für die Organisation von Veranstaltungen verantwortlich ist, zu Beginn der Corona-Krise stellen musste. Dass Online-Veranstaltungen die Lösung sein könnten, war schnell klar, die Infrastruktur und das nötige Know-how dafür binnen weniger Monate aufzubauen, war jedoch eine Mammut-Aufgabe.

Studios für Liveübertragungen

Rechtzeitig für den Kongress „Alternsmedizin trifft Infektiologie“ standen am Linzer Ordensklinikum Gesundheitspark nun zwei professionelle Studios für Liveübertragungen bereit, die hochqualitative Video- und Audioübertragungen ermöglichen. Während des Kongresses konnten von hier aus zwei Programmschienen parallel bespielt werden.

„Die aktuelle Corona-Pandemie stellt den Kongress- und Tagungssektor vor enorme Herausforderungen. Mitarbeiter im Gesundheitswesen müssen besonders geschützt werden, um die Patientenversorgung aufrecht zu erhalten. Dennoch sind fachliche Weiterbildungen für Gesundheitsberufe essenziell. Mit den neuen Online-Formaten gelingt nun beides: hochqualitative Fortbildung und Schutz vor Ansteckung“, so Sigrid Miksch, Leiterin Servicebereich Zuweiserbeziehungsmanagement am Ordensklinikum Linz.

Die nun gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse werden in die folgenden Online-Veranstaltungen einfließen. Bereits am 23. September 2020 findet ein Dermatologie-Webinar statt, dass sich an Pflegefachkräfte richtet und schon Mitte Oktober wird zum Thema „Onkologie für die Praxis 2020“ der nächste reine Online-Kongress über die Bühne gehen.

Neue Patientenkommunikation

Auch für die Patienten hat der digitale Austausch und die Online-Beratung am Ordensklinikum Linz enorm an Bedeutung gewonnen. Um das Informationsangebot der Patienten auch trotz der Corona-Einschränkungen aufrechterhalten zu können, werden Informationsveranstaltungen, Selbsthilfegruppen und selbst Beratungsleistungen durch Ärzte digital angeboten.

Auch im Bereich Telemedizin nehmen Mediziner des Ordensklinikums Linz eine Vorreiterrolle ein, wie Oberärztin Birgit Weindl vom Ordensklinikum Linz Elisabethinen, die Hautuntersuchungen an Patienten am Pyhrn-Eisenwurzen-Klinikum Kirchdorf via Videokonferenz durchführt. Im Zuge des Projekts „Ambulanz Online“, das derzeit erprobt wird, können Patienten sogar von zu Hause aus schnell und kostenlos eine Expertenmeinung einholen oder ein Therapiegespräch wahrnehmen. „Das persönliche Gespräch zwischen Patient und Arzt wird immer unverzichtbare Grundlage der Behandlung und Beratung von Patienten sein. Durch das Einbinden niedrigschwelliger digitaler Kommunikationskanäle können wir das Informations- und Beratungsangebot für unsere Patientinnen und Patienten aber erweitern und ergänzen“, erklärt Geschäftsführer Raimund Kaplinger.


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