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OÖ. Immer wieder verirren sich Tiere auf Oberösterreichs Autobahnen - vom Hund bis zur Kuh. Die Mitarbeiter der Asfinag sind dann im Einsatz, dass die Tiere die Autobahn auch wieder heil verlassen können.

Pferd "Tobi" wurde bei Allhamming gerettet. (Foto: Asfinag)
  1 / 4   Pferd "Tobi" wurde bei Allhamming gerettet. (Foto: Asfinag)

Von Jahresbeginn 2019 bis Ende September dieses Jahres standen 68 erfolgreiche Tierrettungs-Einsätze auf dem Programm. So konnten unter anderem 32 entlaufene Hunde wieder eingefangen und 14 Entenfamilien auf den richtigen Weg gebracht werden. Aber auch Igel, Schwäne, Rehe, Katzen und Pferde machen manchmal einen unfreiwilligen Abstecher auf das hochrangige Streckennetz.

Gefährliche Herausforderung

„Tiere von der Autobahn wegzubringen ist für unsere Mitarbeiter immer wieder eine besondere und oft gefährliche Herausforderung“, sagt Stefan Siegele, Asfinag-Geschäftsführer. „Aber die Teams der Autobahnmeistereien oder auch der Traffic Manager haben ein großes Herz für Tiere und geben in solchen Situationen alles, um das Leben der Zwei- oder Vierbeiner zu retten.“

Waldkauz bei Haid gerettet

Auf Oberösterreichs Autobahnen erfolgte ein „tierischer Einsatz“ zuletzt etwa im September an der A 1 Westautobahn beim Knoten Haid. Bei der Streckenkontrolle entdeckten dort die Asfinag Traffic Manager Bernhard Becker und Florian Bell am Vormittag des 7. September einen Waldkauz am Pannenstreifen. Das Tier dürfte angefahren worden sein, da ein Bein gebrochen war - beide Flügel waren aber in Ordnung. Das erschöpfte Tier wurde eingefangen, in die Tierklinik Sattledt gebracht und dort versorgt.

Tierische Einsätze bei Allhamming und Linz

Eine weitere spektakuläre Tierrettungen waren jene von Pferd „Tobi“ auf der A 1 bei Allhaming und die Rettung von Chihuahua „Nicki“ auf der Linzer A 7 Mühlkreisautobahn, der „sicheres Geleit“ durch Asfinag Mitarbeiter erhielt.


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