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LINZ. „Wir leben Gemeinschaft, bewahren Altes, wagen Neues und geben mit Liebe“, beschreibt Landesobfrau Martina Pühringer das vielfältige Engagement der oö. Goldhaubenfrauen für karitative Zwecke. 2019 wurde „Girls for Education“ in Uganda als Spendenprojekt für die Landesaktion gewählt. Eine Patenschaft um 87 Euro finanziert den Schulbesuch eines Mädchens für ein Jahr. Nun wurden 50.000 Euro an SOS-Kinderdorf übergeben, welche beinahe 600 Mädchen eine Schulbildung ermöglichen.

V. l.: LAbg. a.D. Martina Pühringer (Landesobfrau der OÖ. Goldhauben), Nora Deinhammer (Geschäftsführerin von SOS-Kinderdorf) und Alexander Jalkotzy (Vorstandsmitglied OÖ. Forum Volkskultur) (Foto: SOS-Kinderdorf)

„Bildung ist eine der wichtigsten Qualifikationen, die jungen Menschen Zukunftsperspektiven eröffnet“, erläutert Martina Pühringer. „Mädchen sollen dabei gleiche Chancen haben wie Buben“.

Girls for Education in Uganda

Armut ist in Uganda der Hauptgrund, warum Kinder die Schule abbrechen. Insbesondere Mädchen werden dazu angehalten, die Familie zu Hause zu unterstützen anstatt in die Schule zu gehen. Durch das SOS-Bildungsprojekt Girls for Education wurde im letzten Jahr beinahe 1.300 Mädchen der Schulbesuch ermöglicht. Das Projekt setzt genau dort an, wo die derzeit größten Hürden bestehen: Eltern werden in Familienstärkungsprogrammen für das Thema Bildung sensibilisiert, SOS-Kinderdorf übernimmt die Stipendien oder Schulgebühren und die Schülerinnen erhalten Schuluniformen, Bücher, Schulmaterialien sowie Hygieneartikel.

„Mit einem Bildungsabschluss können junge Frauen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und sich vor Ausbeutung und Gewalt schützen.“ so Nora Deinhammer, Geschäftsführerin von SOS-Kinderdorf. „Die Zuwendung der oberösterreichischen Goldhauben ist eine wertvolle und nachhaltige Investition in die jungen Menschen in Uganda“, ergänzt sie dankbar.

Vielfältiges Engagement

Die OÖ. Goldhaubenfrauen sind eine wesentliche Säule gelebter Volkskultur in Oberösterreich. Sie bereichern mit der Vielfalt ihrer Arbeit – von der Erneuerung der Tracht bis zur Brauchtumspflege – das kulturelle Leben in den Regionen und Gemeinden des Landes, übernehmen dazu aber auch im sozial-karitativen Bereich Verantwortung.


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