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LINZ. Ab Dienstag, 3. November, tritt bundesweit ein zweiter Lockdown in Kraft. Die Linzer Weihnachtsmärkte am Hauptplatz und im Volksgarten müssen aufgrund der Maßnahmen abgesagt werden. Regulär hätten die Linzer Weihnachtsmärkte heuer von 21. November bis 24. Dezember auf dem Hauptplatz und im Volksgarten unter strengen Sicherheitsmaßnahmen stattfinden sollen.

Foto: Shutterstock.com/Mikhail Markovskiy
Foto: Shutterstock.com/Mikhail Markovskiy

Die Absage betrifft auch den Adventmarkt am Domplatz. „Die derzeitige Situation erfordert vollste Disziplin, um den rasanten Anstieg der Infizierten-Zahlen einzudämmen und die Bevölkerung bestmöglich zu schützen. Wir bitten die Linzerinnen und Linzer um Verständnis, dass die Christkindlmärkte unter diesen Umständen nicht wie geplant eröffnet werden können. Eine Abhaltung der Linzer Weihnachtsmärkte wäre nur denkbar gewesen, wenn eine echte Beruhigung des Epidemie-Geschehens absehbar gewesen wäre. Das ist derzeit nicht der Fall, weshalb ein Festhalten an der Tradition unverantwortlich wäre. Unser Dank gilt allen Beteiligten für die geleisteten Vorbereitungsarbeiten“, erklären Bürgermeister Klaus Luger und Marktreferent Vizebürgermeister Bernhard Baier.

Die Infektionszahlen der Landeshauptstadt: Derzeit sind in Linz 804 Personen positiv auf das Coronavirus getestet und insgesamt 1.706 Personen vorsorglich in Absonderung (Stand 1.November, 10 Uhr).

Kritik seitens der Freiheitlichen

Enttäuscht vom Vorgehen von Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) und Vizebürgermeister Bernhard Baier (ÖVP) bezüglich der Absage der Linzer Christkindlmärkte zeigt sich der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein: „Die Christkindlmärkte abzusagen ist ein einfacher Ausweg des Bürgermeisters und des Marktreferenten. Die Leidtragenden sind wieder mal die Linzer sowie die zahlreichen Standbetreiber, die noch weiter in den Ruin getrieben werden. Ihre Lager sind voll, nun bleiben sie wieder auf ihren Waren sitzen. Anfang der Woche wurde noch medienwirksam verkündet, dass es ein umfassendes Corona-Konzept gäbe. Warum wendet man dieses dann nicht - wie etwa in Wien - ab Anfang Dezember an, wenn der neue Lockdown vorbei ist? So wäre der wirtschaftliche Schaden begrenzt worden und wir müssten nicht auf Christkindlmärkte in unserer Heimatstadt verzichten. Auch in schwierigen Zeiten darf auf unsere Tradition nicht vergessen werden! Mehr Mut wie etwa in Wien, wo die Märkte vorerst nur verschoben wurden, wäre angebracht gewesen. Leider haben Bürgermeister Luger und Vbgm Baier jedoch den leichten Ausweg genommen.“


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