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Gemeinsam gegen COVID-19 – Jetzt Ärzteschaft und das medizinische Personal unterstützen

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OÖ. Erneut geht Österreich in einen „harten“ Lockdown. Das heimische Gesundheitssystem steht in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal unter enormen Druck, darum muss die Bevölkerung jetzt alles tun, um Ärzteschaft und Pflege zu entlasten!

Foto: Adobe Stock/320674565
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Die Spitalsärzteschaft, die niedergelassenen Ärzte und auch das Gesundheitspersonal – sie alle sind erneut stark gefordert, um die medizinische Versorgung in unserem Land weiterhin aufrechtzuerhalten.

„Die angestellten Ärzte in den Krankenhäusern sichern die Betreuung in den Spitälern und sind neben der Aufrechterhaltung des reduzierten Normal-Betriebes insbesondere auch für die Versorgung der COVID-19-Patienten verantwortlich. Ärzte jeder Fachgruppe helfen aus und unterstützen sich, um die Versorgung der COVID-Patienten bestmöglich zu schaffen. Diese Zusammenarbeit im Sinne der Patienten zeichnet die Spitäler aus und macht es möglich, dass die Ärzte gemeinsam mit der Pflege die massive Doppelbelastung stemmen“ sagt Dr. Harald Mayer, Kurienobmann der angestellten Ärzte der Ärztekammer für Oberösterreich.

„Werden alles tun, um Patienten bestmöglich zu versorgen“

Auch die niedergelassenen Ärzte sind rund um die Uhr im Einsatz. Sie gewährleisten nicht nur die grundlegende medizinische Versorgung, sondern testen auch jene Menschen, die COVID-19 Symptome aufweisen: „Die niedergelassene Ärzteschaft hat viel umstrukturieren müssen, um Antigen-Tests anbieten zu können und gleichzeitig Nicht-COVID-19-Patienten zu versorgen. Auch hier stehen die Mediziner gemeinsam mit ihren Angestellten derzeit unter Druck und übernehmen eine wichtige Verantwortung – die sie auch im verschärften Lockdown wahrnehmen“, stellt OMR Dr. Thomas Fiedler, Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte der Ärztekammer für Oberösterreich, fest.

Dr. Peter Niedermoser, Präsident der Ärztekammer für Oberösterreich, bekräftigt: „Wir müssen und werden jetzt alles tun, um die Patienten bestmöglich zu versorgen und nochmals unsere Kräfte mobilisieren. Das gelingt uns dadurch, dass die Ärzteschaft und Pflege auch unter extremen Bedingungen immer schon gut zusammengearbeitet haben. Diese gute Team-Kultur in den oberösterreichischen Krankenhäusern und Ordinationen führt dazu, dass wir Patienten gemeinsam gut betreuen können.“

Maßnahmen einhalten

Der Ärztekammerpräsident ermahnt aber auch die Bevölkerung, sich strikt an die Maßnahmen zu halten: „Es nützt uns nix, wenn wir wie im März um 18 Uhr Applaus bekommen. Es ist zwar eine nette Geste, aber die richtige Anerkennung wäre die Disziplin der Bevölkerung, die Maßnahmen weiterhin zu befolgen: Mund-Nasen-Schutz tragen, soziale Kontakte reduzieren, regelmäßig Hände waschen sowie Ausgangsbeschränkungen befolgen. Das ist das größte Geschenk, das Sie der Pflege und uns Ärztinnen und Ärzten machen können!“


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