Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

„Ergebnisse der Slowakei würden 2.000 zusätzliche positiv Getestete für Linz bedeuten“

Jürgen Affenzeller, 24.11.2020 09:20

LINZ/WIEN. „Wir werden entsprechende Ressourcen benötigen, um nach dem Laborergebnis der Massentests zügig unsere Arbeit erledigen zu können“, lädt Bürgermeister und Städtebund-Vorsitzender Klaus Luger die Bundesregierung ein, die Städte in die Vorbereitung der Massentests einzubinden.

Bürgermeister Klaus Luger: "Ich lade die Bundesregierung ein, nicht nur die Länder, sondern ab sofort auch die Städte in die Vorbereitungen einzubeziehen." (Foto: volker weihbold)

Etwas weniger kritisch als manche Ländervertreter äußert sich der Vorsitzende des Oberösterreichischen Städtebundes, der Linzer Bürgermeister Klaus Luger, zur Informa-tionspolitik und zu den Vorbereitungen der Bundesregierung für die COVID-Massentests: „Wir sind mittlerweile gewohnt, relativ kurzfristig auf mediale Ankündigungen und Selbst-darstellungen dieser Bundesregierung zu reagieren. Dieses Mal ist sogar noch verhältnis-mäßig viel Zeit, um uns für den Start der Massentests ab 5. Dezember entsprechend vor-zubereiten“, meint das Linzer Stadtoberhaupt.

„Massentests enden nicht bei den Teststationen“

Tatsächlich ist seit der Pressestunde mit Bundeskanzler Sebastian Kurz, in der er die Massentests medienwirksam verkündete, jedoch schon wieder über eine Woche vergangen, in der die Einbindung der regionalen und lokalen Gesundheitsbehörden verabsäumt wurde: „Die Massentests enden nicht bei den Teststationen des Bundesheeres oder in den Laboren. Rechtsgültige Absonderungen können nur die Gesundheitsbehörden anordnen, und das ausnahmslos mittels Bescheid. Hinzu kommt das Contact Tracing, um Infektionsketten aufzuspüren. Wenn man die Ergebnisse der Massentests in der Slowakei als Basis heranzieht, würden in Linz rund 2.000 zusätzliche, positiv Getestete binnen weniger Tage festgestellt werden. Deshalb werden wir entsprechende Ressourcen benötigen, um nach dem Laborergebnis zügig unsere Arbeit erledigen zu können“, erklärt Bürgermeister Klaus Luger.  

Viele Gesundheitsbehörden sind städtische Dienststellen

„Darum lade ich die Bundesregierung ein, nicht nur die Länder, sondern ab sofort auch die Städte in die Vorbereitungen einzubeziehen. Denn viele Gesundheitsbehörden sind bekanntlich städtische Dienststellen, und es sind vor allem auch die Städte, die durch ihre sozialen Netze eine gute Versorgung der Bevölkerung sicherstellen“, so Städtebund-Vorsitzender Bürgermeister Klaus Luger.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Mobbing bei Kindern erkennen und handeln: Erziehungsimpulse liefern Tipps für Eltern

Mobbing bei Kindern erkennen und handeln: Erziehungsimpulse liefern Tipps für Eltern

LINZ. Wiederholte Ausgrenzung, Beschimpfungen und Demütigungen können Kinder schwer belasten. Bei den „Erziehungsimpulsen“ des OÖ Familienbundes ...

Tips - total regionalNora Heindl
Alkoholverbot am Linzer Hauptbahnhof soll ab März 2027 gelten

Alkoholverbot am Linzer Hauptbahnhof soll ab März 2027 gelten

LINZ. Ab 1. März 2027 soll am und rund um den Hauptbahnhof ein Alkoholverbot gelten. Begleitend sind soziale Angebote geplant. Auch Videoüberwachung ...

Tips - total regionalNora Heindl
Jugendservice Campus Linz zählt mehr als 7.000 Besucher im ersten Jahr

Jugendservice Campus Linz zählt mehr als 7.000 Besucher im ersten Jahr

LINZ. Der Jugendservice Campus in Linz zieht nach einem Jahr Bilanz: Mit rund 400 Veranstaltungen und mehr als 7.000 Besuchern zeigt sich der ...

Tips - total regionalLeitner Birgit
Klimastreik in Linz: Verkehrsbehinderungen erwartet

Klimastreik in Linz: Verkehrsbehinderungen erwartet

LINZ. Fridays For Future ruft am Freitag, 16. Oktober, von 16 bis 18 Uhr zum Klimastreik am Linzer Pfarrplatz auf. Verkehrsteilnehmer müssen ...

Tips - total regionalLeitner Birgit
JKU Linz vergibt Professuren an zwei Juristen und Ärztin

JKU Linz vergibt Professuren an zwei Juristen und Ärztin

LINZ. Sie lehren Steuerrecht und erforschen den Grünen Star: Die JKU hat zwei Juristen und eine Ärztin mit Professuren ausgezeichnet.

Tips - total regionalLeitner Birgit
Herta Steinbichl: ein Leben zwischen Pflege und Selbstfürsorge

Herta Steinbichl: ein Leben zwischen Pflege und Selbstfürsorge

LINZ. Seit einem Unfall ihres Mannes bestimmt die Pflege den Alltag von Herta Steinbichl. Die 64-jährige Pichlingerin weiß, wie schwer es sein ...

Tips - total regionalNora Heindl
Weitere Beiträge