Ab 7. Dezember Besuchsmöglichkeit unter erhöhten Schutzbedingungen in OÖ Spitälern
OÖ. Bis inklusive 6. Dezember galt in Oberösterreichs Spitälern ein Besuchsverbot. Ab Montag, 7. Dezember, übernimmt Oberösterreich die Vorgaben des Bundes. Das heißt, Patienten, die länger als eine Woche im Spital aufgenommen sind, dürfen einmal pro Woche von einer Person besucht werden. Ausnahmen gibt es bei Minderjährigen, rund um die Geburt und im Rahmen der Palliativ- und Hospizbegleitung.

„Die Lage in den OÖ Spitälern ist noch immer angespannt. Das hohe Infektionsgeschehen war und ist sowohl für die Patientinnen und Patienten in den Spitälern als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Gefahr und Belastung. Es kann daher nicht zu den Besuchsmöglichkeiten wie vor Corona zurückgekehrt werden. Aber dennoch sollen Angehörige die Möglichkeit haben Besuch zu empfangen. Ich weiß, wie belastend es ist, dass Patientinnen und Patienten keinen Besuch empfangen durften. Es ist daher ein erster Schritt, dass ab kommendem Montag unter erhöhten Schutzbedingungen, Besuche in den Krankenhäusern wieder erlaubt sind. Ich bitte aber zugleich um Verständnis, dass dieser Schritt aktuell nur gegangen werden kann, da ein leicht rückläufiger Trend an Infektionen erkennbar ist. Wenn die Zahlen sich verändern, müssen wir diese Lockerung zurück nehmen. Zum Schutz der Patientinnen und Patienten, zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für die kommende Zeit appelliere ich, bei Besuchen besonders vorsichtig zu sein und die Maßnahmen streng einzuhalten“, betont Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander.


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