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LINZ. Nach dem Fall eines Chirurgen am Linzer Kepler Uniklinikum, der während einer Operation den OP verlassen hatte, hat die Staatsanwaltschaft Linz die Ermittlungen eingestellt, berichten die OÖN.

Symbolfoto (Foto: Volker Weihbold)
Symbolfoto (Foto: Volker Weihbold)

Im Mai 202 kam es zu dem Vorfall, bei dem ein Oberarzt am KUK eine laufende Operation bei einem Patienten mit Aorta-Einriss verlassen hatte, um einen Termin in seiner Privatpraxis wahrzunehmen, ein Assistenzarzt hat übernommen. Der Patient starb wenig später. Der Mediziner wurde daraufhin vom Krankenhaus entlassen, der Arzt klagte, es kam zu einer außergerichtlichen Einigung.Ermittlungen eingestelltWie die OÖN berichten, hat die Staatsanwaltschaft Linz jetzt ihre Ermittlungen wegen des Verdachts der „grob fahrlässigen Tötung“ gegen den Arzt eingestellt. Ein Sachverständigengutachten im Auftrag der Staatsanwaltschaft ist zu dem Schluss gekommen, dass der Arzt den Operationssaal nicht verlassen hätte dürfen, das sei ein „schwerer Behandlungsfehler“ gewesen. Aber dieser Behandlungsfehler habe keine Auswirkungen auf den Tod des Patienten gehabt.


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