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LINZ. Die Auswirkungen der Pandemie machen auch vor dem Arbeitsmarkt und den Ausbildungsperspektiven für Jugendliche nicht halt. Deshalb hat sich die Stadt Linz entschieden, die angebotenen Praktikumsplätze deutlich aufzustocken. 70 Pflichtpraktika in allen Geschäftsbereichen des Magistrats sowie weitere 40 Ferial-Praktikumsplätze bei der Aktion „Sauberes Linz“ stehen im kommenden Sommer zur Verfügung. Bewerbungen sind bis 28. Februar möglich.

Ferialpraktikanten der Aktion „Sauberes Linz“ (Foto: Stadt Linz/Dworschak)
Ferialpraktikanten der Aktion „Sauberes Linz“ (Foto: Stadt Linz/Dworschak)

„110 junge Menschen können in diesem Sommer bei der Stadt erste Schritte ins Berufsleben setzen“, so Bürgermeister Klaus Luger. „Wir bieten Erfahrungsmöglichkeiten mit sehr unterschiedlichen Aufgaben an, wie etwa bei der Aktion ‚Sauberes Linz‘ oder in den städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen. Dies gibt jungen Menschen die Möglichkeit, die Stadt von ‚innen‘ zu erleben.“

70 Pflichtpraktika und 40 Ferialpraktikumsplätze stehen zur Verfügung

53 Ferial- beziehungsweise Pflichtpraktikanten machten im Vorjahr von den Angeboten der Stadt Gebrauch. Aufgrund der veränderten Ausgangslage durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie weiß die Stadt um die Sorgen vieler Eltern, ob für die Jugendlichen Praktikumsplätze in den Ferien zur Verfügung stehen werden. „Um dieser Sorge zu begegnen, haben wir uns insbesondere bei den Pflichtpraktika um eine Aufstockung bemüht“, so Luger.

Die im Vorjahr insgesamt absolvierten 37 Praktika bei Magistrat und Kinder und Jugendservices werden auf 70 erhöht, die 16 Ferialjobs bei der Aktion Sauberes Linz werden auf 40 mehr als verdoppelt. Durch den neuen Schwerpunkt auf die Ermöglichung von Pflichtpraktika werden alle Geschäftsbereiche des Magistrats statt der bisher üblichen sieben in die Angebotspalette einbezogen.

Schüler, die sich für ein Praktikum im Sommer 2021 bei der Stadt Linz interessieren, können sich bis zum 28. Februar bewerben: https://www.linz.at/ferialpraktikum.php

Bestnoten von Praktikanten

Jeweils nach Ende des Praktikums werden die jungen Menschen über ihre Erfahrungen und ihre Zufriedenheit befragt. „Die Ergebnisse unserer Befragung können sich wirklich sehen lassen. Im Jahr 2020 sagten 95 Prozent der Absolventen, dass sie mit ihrem Ferialpraktikum sehr zufrieden oder zufrieden waren. Das zeigt deutlich, dass die Stadt Linz bei den jungen Menschen als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird“, stellt Personalreferentin Stadträtin Regina Fechter fest.

Sie freut sich vor allem auch darüber, dass 97 Prozent meinten, etwas gelernt zu haben. „Die ersten Erfahrungen im Berufsalltag sind prägend für die Zukunft von jungen Menschen“, berichtet Fechter. „Wir sind uns als Landeshauptstadt unserer sozialen Verantwortung bewusst, weshalb wir für Schülerinnen und Schüler diese Möglichkeiten schaffen. Umso erfreulicher ist für uns das äußerst positive Feedback“, ergänzt die Personalreferentin Regina Fechter. 

Nicht höher könnte die Weiterempfehlungsrate bei den Ferialpraktikanten sein. 100 Prozent der Befragten würden aufgrund der während des Praktikums gesammelten Erfahrungen den Magistrat Linz weiterempfehlen. Dazu meint Bürgermeister Klaus Luger: „Für die Stadt Linz ist das auch eine langfristige Strategie im ‚War for talent‘, um sich als interessanter Arbeitgeber zu positionieren.“ Auch die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen beurteilten die Ferialpraktikanten. Fast 95 Prozent der Befragten bewerteten diese mit sehr gut oder gut.


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