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OÖ. Im April bekommen alle über 65-Jährigen in Oberösterreich ein Angebot zur Covid-Erstimpfung, teils werden auch schon jüngere Personen eingeladen. Bei der Zielgruppe der 65- bis 70-Jährigen gibt es bei den Registrierungen aber noch Luft nach oben. Das Land OÖ appelliert daher gerade an diese Altersgruppe, sich für eine Impfung anzumelden.

Symbolfoto (Foto: PhotobyTawat/Shutterstock.com)
Symbolfoto (Foto: PhotobyTawat/Shutterstock.com)

Im April werden in Oberösterreich alle über 65-Jährigen, die geimpft werden wollen, eine Erstimpfung erhalten, legte die zuständige LH-Stellvertreterin Christine Haberlander das Vorgehen bei den Impfungen Anfang April dar - Tips hat berichet.

Schon letzte Woche haben alle über 65-Jährigen, die sich vorab für eine Impfung registriert haben, eine Einladung für einen Termin erhalten. Wird von diesen Personen auch ein Termin gebucht, erfolgt die Erstimpfung noch bis Ende April, versichert das Land OÖ. In manchen Regionen des Landes wird bereits jetzt der Jahrgang 1963 eingeladen, weil die Registrierungen mit älteren Jahrgängen erledigt sind. 

Bei Anmeldungen viel Luft nach oben

Allerdings ist auch klar: Viele aus der Altersgruppe zwischen 65 und 70 Jahren haben sich noch nicht für eine Impfung registriert. „Hier haben wir noch Potenzial, daher appelliere ich an alle impfwilligen über 65-Jährigen, sich rasch zu registrieren, dann erhalten sie zeitnah eine Impfeinladung“, so Haberlander. Gerade jetzt solle das Angebot genutzt werden. Diese Altersgruppe habe derzeit absoluten Vorrang, betont die Gesundheits-Landesrätin, bevor es dann im Mai in der Alterspyramide weiter nach unten gehe.

57 Prozent der Ü-65-Jährigen erstgeimpft, erst 27 Prozent bei 65- bis 69-Jährigen

Insgesamt wurden bei den über 65-Jährigen in OÖ mittlerweile 57 Prozent einmal geimpft. Besonders zufrieden zeigen sich die Verantwortlichen mit dem Wert bei den über 80-Jährigen, mit 82 Prozent.

In der Gruppe der 65- bis 69-Jährigen liegt die Quote aber erst bei knapp 27 Prozent - wobei hier bis Ende April noch rund 80.000 Impfungen in Impfstraßen oder im niedergelassenen Bereich geplant sind, was die Rate heben werde. Das Potenzial sei aber noch nicht ausgeschöpft.


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