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"Lollipop-Tests" für Kinder im Krankenhaus: OÖ startet Pilotprojekt

Karin Seyringer, 20.04.2021 12:39

OÖ/LINZ/WELS. Das Kepler-Uniklinikum Linz und das Klinikum Wels-Grieskirchen testen aktuell in einem Pilotprojekt den sogenannten „Lollipop-Test“ - ein Covid-19-Antigentest, der vor allem für den Einsatz bei Kindern vorgesehen ist.

Der Einsatz von "Lollipop-Tests" bei Kindern wird getestet. (Foto: KUK)
Der Einsatz von "Lollipop-Tests" bei Kindern wird getestet. (Foto: KUK)

Im Auftrag des Landes OÖ soll bei dem Pilotprojekt herausgefunden werden, wie praxistauglich diese „Lutschertests“ sind, sprich, wie sie von den Kindern auch angenommen werden. Bis Ende April lauft das Projekt an den Kinderabteilungen der beiden Kliniken.

Einfache Handhabung, Einsatz und Akzeptanz werden getestet

„Das KUK wirkt gerne bei diesem Pilotprojekt mit. Unsere Experten werden die Tests mit großer Sorgfalt in Bezug auf Handhabung und Akzeptanz prüfen, da es sich bei Kindern um eine besonders sensible Personengruppe handelt. Die Probenentnahme erfolgt bei dieser Testvariante nicht über einen Nasen-Rachenabstrich, sondern über den Speichel, der beim Lutschen an der Testspitze verbleibt. 90 Sekunden im Mund, braucht die anschließende Auswertung nicht länger als bei den üblichen Antigen-Schnelltests. Ein positives Ergebnis des Lollipop-Tests muss - wie bei den anderen Antigentests auch - durch eine PCR-Testung bestätigt werden“, erklärt Karl-Heinz Stadlbauer, Ärztlicher Direktor des Kepler Universitätsklinikums.

Mögliche Ausrollung auf alle Spitäler

Wenn sich ein Nutzen ergibt, könnte schon bald in allen oberösterreichischen Krankenhäusern bei der Aufnahme von Kindern, mit Einverständnis der Eltern, der Lollipop-Test zum Einsatz kommen.

„Es ist mir ein Anliegen, dass wir unseren kleinen Patienten in Oberösterreichs Spitälern eine möglichst kindgerechte und einfache Testmöglichkeit anbieten können. Damit den Eltern im Bedarfsfall auch wirklich Sicherheit gegeben werden kann, braucht es vor allem aber eine hohe Qualität. Deshalb werden wir die 'Lollipop-Tests' an den beiden Kliniken erst einmal gut prüfen, bevor wir über einen möglichen weiteren Einsatz in Oberösterreichs Spitäler entscheiden“, unterstreicht Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander.


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