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Virtuelles Symposium der Elisabethinen lenkte den Fokus auf das Wesentliche

Nora Heindl, 21.04.2021 11:11

LINZ. Rund 500 Teilnehmer holten sich beim dritten Symposium der Elisabethinen Linz-Wien und Graz Impulse und Antworten auf offene Fragen rund um das Thema „Kaleidoskop Leben – Wie uns der Fokus auf das Wesentliche beflügelt“.

 (Foto: Martin Wiesler)
(Foto: Martin Wiesler)

So banal es auch klingen mag „zu sich selbst ja zu sagen“ – so schwierig ist es für viele Menschen in der Umsetzung. Impulsreferent Michael Lehofer, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, sieht darin aber den Schlüssel für ein gelungenes, zufriedenes Leben. Ein internalisiertes „Ja“ das tief drin im Kern eines Menschen entsteht, führe zur inneren, existentiellen Sicherheit. Eine Sicherheit, die gleichzeitig eine wertvolle Basis im Leben eines jeden Einzelnen darstelle.

Wie hart das Leben zu einem „Nein“ sagen kann, das musste auch Barbara Pachl-Eberhart spüren, in einer Dimension, die für viele kaum vorstellbar ist. Nach dem Tod ihres Mannes und ihrer beiden Kinder musste die Autorin, Trainerin und Seminarleiterin sich mit dem Loslassen auseinandersetzen, um lebensfähig zu bleiben. Ihre Erkenntnis: dass einem die Fähigkeit, Schmerz zu empfinden, keiner nehmen kann und diese für den Loslösungsprozess sehr wichtig ist. Ebenso wie die Bilder der Lebendigkeit, von denen sie bis heute zehrt.

In seiner Keynote „Was morgen zählt. Über das Wesentliche in einer komplexen Welt.“ betonte Ali Mahlodji die Wichtigkeit der Fähigkeit, gute Fragen stellen zu können. Laut ihm einer der zentralen Indikatoren, um zukunftsfähig zu bleiben. Dabei brachte er die Abkürzung WIDEG – „Wofür ist das eine Gelegenheit“, ein. Erfolgreiche Menschen schaffen laut Mahlodji es zudem sich zu fokussieren, müssen in der Lage sein Perspektivenwechsel zu managen und kommen, ausgestattet mit emotionaler Kompetenz, Empathie, Kreativität und der Fähigkeit kritisch zu denken zu einer Haltung, aus der heraus viel bewegt werden kann.


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