Corona-Update: 6.554 neue Fälle in OÖ (Stand: 28. Jänner)

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Nora  Heindl Online Redaktion, 28.01.2022 16:47 Uhr

OÖ. 6.554 Neuinfektionen wurden von 27. auf 28. Jänner in Oberösterreich gemeldet. Von den 15 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen sind 73 Prozent nicht vollständig immunisiert. Wie die Bundesregierung mitteile, endet am 31. Jänner der sogenannte „Lockdown für Ungeimpfte“, 2G in Gastro, Handel & Co bleibt aber.

Von 27. auf 28. Jänner wurden in Oberösterreich 6.554 neue Covid-Fälle gemeldet. 47.377 PCR-Test wurden am 27. Jänner in OÖ durchgeführt (inklusive der Testzahlen von OÖ Gurgelt vom 25. Jänner).

Gesamt aktiv nachweisbar sind 32.816 Fälle (Stand: 8.30 Uhr). Insgesamt waren in Oberösterreich bisher 334.612 gemeldete Fälle zu verzeichnen (inklusive genesener und verstorbener Personen).

Die meisten Fälle in absoluten Zahlen verzeichnet am 28. Jänner die Stadt Linz mit 4.627 (Vortag 4.543), vor den Bezirken Linz-Land mit 3.940 (Vortag 3.836), Vöcklabruck mit 2.913 (Vortag 2.749), Braunau mit 2.901 (Vortag 2.447), Gmunden mit 2.303 (Vortag 2.003) und Wels-Land (2.074). Alle weiteren Bezirke liegen unter 2.000 Fälle. Die wenigsten aktiven Fälle verzeichnet der Bezirk Eferding mit 642. Sämtliche Zahlen aus den einzelnen Bezirken sind unter www.land-oberoesterreich.gv.at/232009.htm zu finden.

Im Bundesländervergleich liegt OÖ mit einer 7-Tage-Inzidenz von 2.227,4 im Mittelfeld. Die höchste Inzidenz weist Tirol (3.130,4) auf, die niedrigste Niederösterreich (1.908,2). Die höchste Inzidenz in OÖ weist aktuell der Bezirk Wels-Land mit 2.695,3 auf. Details gibt's im AGES Dashboard.

„Lockdown für Ungeimpfte“ endet

Der aktuelle „Lockdown für Ungeimpfte“ endet am Montag, 31. Jänner. Das gaben Bundeskanzler Karl Nehammer und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein am Mittwoch vor dem Ministerrat bekannt. Die 2G-Pflicht in Gastro, Handel und Kultur bleibt aber, ebenso FFP2-Pflicht und Sperrstunde. Mehr Infos: www.tips.at/n/556575

Contact Tracing umgestellt

Die Zahl der Personen in Quarantäne liegt mit 28. Jänner bei 47.348.

Aufgrund der hohen Fallzahlen durch die Omikron-Variante gibt es beim Contact-Tracing in Oberösterreich eine Neuerung. Nur noch positiv getestete Personen werden von den Behörden kontaktiert. Etwaige Kontaktpersonen sollen dann von den positiv getesteten Personen selbst verständigt bzw. gemeldet werden. Die Neuerung gilt seit 24. Jänner. Alle Infos: www.tips.at/n/556300

Alles Gurgelt: Abgabezeitraum verlängert

Am 27. Jänner wurden 47.377 PCR-Tests in OÖ durchgeführt (inkl. Testzahlen von „OÖ Gurgelt“ vom 25. Jänner). Rund eine Million Testkits des Pilotprojektes „Alles Gurgelt“ (Rewe) in Linz und in den Bezirken Vöcklabruck und Gmunden sind noch im Umlauf. Die Abgabemöglichkeit wurde verlängert, bis 2. April. Alle Infos: www.tips.at/n/556179

„Wohnzimmertests“ wieder als 3G-Nachweis gültig

Die Wohnzimmertests sind wieder als 3G-Nachweis zugelassen. Das Land OÖ liefert Tests mit QR-Codes an die Städte und Gemeinden in Oberösterreich, wo sie zur Abholung zur Verfügung stehen. Mehr Infos: www.tips.at/n/556123

Impfstatus der Spitals-Patienten in OÖ (Stand: 28. Jänner)

Von den 149 Covid-19-Patienten auf den Normalpflegestationen sind rund 55 Prozent nicht vollständig immunisiert. Von den 15 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen sind rund 73 Prozent nicht vollständig immunisiert.

In Oberösterreich gilt aufgrund des gegenwärtigen Trends und der AGES Prognoseberechnung die Stufe 2. Innerhalb dieser Stufe werden 52 Intensivbetten für Covid-19-Patienten und 198 Intensivbetten für andere Krankheitsbilder betrieben. Die derzeit gemeldete maximale Gesamtkapazität an Intensivbetten in OÖ beträgt 333. Zudem stehen auf den Normalstationen 200 Betten für Covid-19-Patienten zur Verfügung.

Auslastung Medizinische Versorgungseinheiten (Stand: 27. Jänner)

  • Standort Enns (30 Betten): derzeit sind am MVE Standort Enns 8 Betten mit Covid-19 Patienten belegt.

  • Standort Sierning (53 Betten): derzeit sind am MVE Standort Sierning 14 Betten mit Covid-19 Patienten belegt.

Impfstatus in OÖ

In Oberösterreich sind mit Stand 27. Jänner (laut E-Impfpass) 2.740.332 Impfungen durchgeführt worden (1. + 2 + 3. Impfung).

68,0 Prozent der Gesamtbevölkerung sind „vollimmunisiert“ (durch Impfung bzw. Genesung und Impfung), 71,7 Prozent der „impfbaren“ Bevölkerung. Mindestens einmal geimpft sind 74,8 Prozent der „impfbaren“ Bevölkerung.

Vormerkung Novavax-Impfstoff

In Oberösterreich haben sich mit Stand 28. Jänner, 11 Uhr, 3.830 Personen für eine Novavax-Impfung unter www.ooe-impft.at vormerken lassen. Sobald der Impfstoff in den Impfstraßen verfügbar ist, erfolgt eine Benachrichtigung per SMS, dass die Anmeldung möglich ist.

Impfbus des Landes hält bis Anfang März bei Eurospar-Filialen

Bis 4. März 2022 macht der Landesimpfbus jede Woche jeweils freitags und samstags vor verschiedenen Eurospar-Filialen in ganz Oberösterreich Halt. Alle Termine: www.tips.at/n/556053

Alle Informationen zum Impfangebot in OÖ werden laufend aktualisiert auf der Internetseite des Landes veröffentlicht: www.ooe-impft.at

Alten- und Pflegeheime

In 99 oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen sind 291 Beschäftigte und 125 Bewohner positiv auf Covid-19 getestet (Stand: 28. Jänner).

2.381 Todesfälle

2.382 Todesfälle mussten in OÖ bisher in Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet werden. In den letzten 24 Stunden wurde ein Todesfall verzeichnet.

  • 78-jährige Frau, wohnhaft im Bezirk Vöcklabruck, mit Vorerkrankungen, Todesdatum: 27.01., Salzkammergut Klinikum

Covid-19 PCR-Schultestungen „Alles spült“:

Im Rahmen der „Alles Spült“-PCR-Testungen an oberösterreichischen Schulen wurden am 26.Jänner 2022 insgesamt 128.662 PCR-Tests von den Schülerinnen und Schülern und vom Lehr- und Verwaltungspersonal durchgeführt. Davon waren 616 (= 0,48 %) positiv.

Online-Ergänzung zu 1450 bei COVID-19-Verdacht:

Bei einem COVID-19-Verdachtsfall kann man sich sowohl bei der Gesundheitshotline 1450 des Roten Kreuzes als auch online melden, um eine behördliche Testung zu erhalten. Auf der Website 1450.ooe.gv.at kann man die eigenen Daten unmittelbar bei der nach dem Aufenthalt zuständigen Behörde eingeben. Die Behörde vergibt dann per SMS einen PCR-Testtermin in der Drive-In Teststraße. Damit kann die Wartezeit für die Betroffenen verkürzt und der Zugang zum Test im Falle eines Infektionsverdachts vereinfacht werden.

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Kommentare

  1. Message Control
    Message Control25.09.2021 10:29 Uhr

    Schulen - Zuerst wurden die detaillierten Auflistungen der betroffenen Schulen nicht mehr berichtet, jetzt fehlen Zahlen, die Schulen betreffend, vollständig :-(

    • josef+renate h.20.01.2022 16:28 Uhr

      - Es ist erschreckent was die derzeitige Regierung aufführt ..Die Milliarde Impfprämie (Lockvogelprämie) ist Steuergeld und auch das der Ungeimpften weggespeerten ....Aber es wird alles wieder recht ..Wahltag ist Zahltag ....wer zu letzt lacht lacht am besten ...!!!!



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