Überblick über Sommerbaustellen in Linz
LINZ. Mindestens 17 Baustellen sind im Sommer im Stadtgebiet von Linz geplant. Darunter sind beispielsweise die Unionstraße und die Obere Donaulände B129 Eferdinger Straße. Einen Überblick über alle Baustellen bieten Karten der Stadt Linz und des Landes Oberösterreich.

„Aufgrund der Urlaubs- und Ferienzeit herrscht im Sommer bis zu 25 Prozent geringeres Verkehrsaufkommen auf den heimischen Straßen. Deshalb wird auch ein Großteil der Straßen- und Brückensanierungen im Sommer erfolgen. Unter www.land-oberoesterreich.gv.at/strasseninfo können sich Autofahrer umfassend und im Hinblick auf die persönlichen Wege informieren“, sagt Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) in einer Aussendung. Das Land Oberösterreich plant im Sommer insgesamt 59 Baustellen im Bereich Brücken- und Straßenbau, darunter in Linz die Entwässerung und Mauersanierung Obere Donaulände B129 Eferdinger Straße. Baubeginn ist Anfang Juli, die Fertigstellung Ende August geplant. Zu rechnen ist mit einer halbseitigen Sperre mit wechselseitiger Anhaltung.
17 Baustellen in der Stadt
In der Landeshauptstadt sind mindestens 16 weitere Baustellen im Sommer geplant, beispielsweise die Fahrbahn der Unionstraße. Diese wird im Bereich zwischen Hasnerstraße und Hanuschstraße saniert. Außerdem wird der Kreuzungsbereich mit der Wiener Straße neu asphaltiert, nachdem im Vorjahr in einer ersten Etappe die Fahrbahn zwischen Novaragasse und Hasnerstraße erneuert wurde. Hier ist der Start für die Bauarbeiten Anfang Juli, zwei Wochen lang ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Die Kosten betragen laut Stadt Linz 190.000 Euro.
Ein Überblick über alle geplanten Baustellen findet sich online. Darüber hinaus werden wie berichtet derzeit sieben Bushaltestellen neu gestaltet.
40.000 Arbeitsstunden für Straßenmeistereien im Sommer
Durchschnittlich leisten die oberösterreichischen Straßenmeistereien bei Bau- und Erhaltungstätigkeiten im Sommer rund 40.000 Arbeitsstunden im ganzen Bundesland. Durch gezielte und schnelle Abwicklungen werde laut Steinkellner versucht, die Bauzeiten so kurz wie möglich zu halten. Dabei werden auch Bauphasen am Wochenende oder in den Nachtstunden durchgeführt. „Wo gehobelt wird, fallen Späne, und so können als Folge von Sanierungsmaßnahmen natürlich auch Störungen des Verkehrs und somit auch unerwünschte Reisezeitverzögerungen auftreten. Baustellen sind aber keinesfalls dazu da, um die Verkehrsteilnehmer zu ärgern, sondern um die Straßeninfrastruktur in einem funktionsfähigen und verkehrssicheren Zustand zu gestalten“, führt der Landespolitiker aus. Die avisierten Fertigstellungen hängen vom Baufortschritt und den Witterungsbedingungen ab.


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