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LINZ. Am Mittwoch, 14. Juli, erfolgte der Spatenstich für das Wohnprojekt Wimhölzel-Hinterland der GWG im Linzer Franckviertel. Bis 2030 sollen in vier Etappen mehr als 400 Wohneinheiten anstelle von Altbauwohnungen entstehen, gab die Stadt Linz bekannt.

Im Linzer Franckviertel werden mehr als 400 Altbauwohnungen durch neue Wohneinheiten ersetzt. Der Entwurf stammt von den Architekturbüros Frötscher Lichtenwagner, Werner Neuwirth und transparadiso (Symbolbild). (Foto: bluedog studio/Shutterstock.com)

Bei dem Projekt soll wie berichtet der alte Wohnraum durch neuen ersetzt werden. In einem ersten Bauabschnitt werden laut Stadt Linz 101 Wohnungen an der Ing.- Stern-Straße und der Engelmannstraße errichtet, 28 davon sind altersgerecht ausgeführt. Bis 2030 soll der Neubau zwischen acht und vier Geschossen umfassen. Die Zahl der Wohnungen bleibt unverändert, ein Teil soll besonders für Familien geeignet sein. „Diesem Bauvorhaben ging ein intensiver Planungs- und Diskussionsprozess voraus. Gerade bei diesem Reconstructing-Projekt, bei dem der alte Wohnraum durch neuen ersetzt wird, war es besonders wichtig, die Bürgerinnen und Bürger mitreden zu lassen“, hielt der Stadtrat Michael Raml (FPÖ) fest. Er nahm gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ), Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ), den zwei Geschäftsführern der Wohnungsgesellschaft GWG Nikolaus Stadler und Wolfgang Pfeil, sowie planenden Architekten, Mitarbeitenden der GWG-Bauabteilung und Bewohnern der Siedlung an der Spatenstichfeier teil.

Luger: Mieten sollen leistbar bleiben

„Vorfreude auf die neue Wohnung und Ungeduld auf den Baubeginn sind zurzeit meine Empfindungen. Aber wichtig ist es, dass der Neubau gut vorbereitet wird, da sind schon mal Verzögerungen möglich. Das ist uns schon bewusst, da durch die Pandemie alle Firmen und Ämter ihre Arbeitsweise und Sicherheit anpassen mussten“, sagte Bewohnervertreter Harald Daume. Der Entwurf für den neuen Wohnbau stammt von den Architekturbüros Frötscher Lichtenwagner, Werner Neuwirth und transparadiso.

Die Mieten sollen zwar steigen, aber leistbar bleiben. „Der Stadt Linz war es ein großes Anliegen, für die Bewohner und Bewohnerinnen zeitgemäße Wohnungen zu schaffen. Wir wollten dabei jenen Menschen helfen, die nur über geringere Einkommen oder Pensionen verfügen. Durch einen von der Stadtregierung initiierten Sozialplan werden diese Menschen auch finanziell unterstützt. Damit können sie sich die etwas höheren Mieten im Neubau leisten“, erläuterte Bürgermeister Luger.

Unterstützung für Übersiedelung

Bisher nahm etwa ein Drittel der Mieter die finanzielle Unterstützung in Anspruch. Zusätzlich bietet die Stadt ein Übersiedlungsservice für Küchen und Möbel an.


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