Fix: Corona-Regeln werden wieder verschärft, Nachtgastro nur für Geimpfte oder PCR-Getestete

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Symbolfoto - für die Disco muss man künftig geimpft oder PCR-getestet sein. (Foto: Pressmaster/Shutterstock.com)
Symbolfoto - für die Disco muss man künftig geimpft oder PCR-getestet sein. (Foto: Pressmaster/Shutterstock.com)
Karin Seyringer Karin Seyringer, Tips Redaktion, 15.07.2021 18:39 Uhr

WIEN/OÖ/NÖ. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein und Tourismus-Ministerin Elisabeth Köstinger haben Donnerstagabend bekannt gegeben, dass die Corona-Regeln verschärft werden. Zuvor tagte am Vormittag die Corona-Taskforce.

Die Delta-Variante hat sich auch in Österreich ausgebreitet - neue Maßnahmen kommen. Diese haben Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) in einer gemeinsamen Aussendung am Abend bekannt gegeben.

Ab 22. Juli: Nachtgastro nur mehr für geimpfte oder PCR-Getestete

Die Änderungen bringen für einige Gruppen wieder tiefe Einschnitte.

  • Nachtgastronomie: Ab 22. Juli ist der Zugang zur Nachtgastronomie nur mehr für geimpfte Personen sowie Personen mit aktuellem negativem PCR-Testergebnis (maximal 72 Stunden ab Probenahme) möglich.

  • Grüner Pass: Ab 15. August gibt es das Zertifikat für den Grünen Pass erst bei vollständiger Immunisierung. Das Zertifikat wird ab dem Tag der zweiten Impfung ausgestellt. Die Regelungen für Personen, die mit Johnson & Johnson geimpft werden sowie für Genesene und Getestete bleiben unverändert.

  • Kontaktdatenerfassung: In der Gastronomie und bei Veranstaltungen bleibt die Registrierungspflicht bis auf Weiteres verpflichtend.

„Klarer Handlungsauftrag“

„Die aktuelle Ausbreitung der Deltavariante ist für mich Anlass zu Sorge und ein klarer Handlungsauftrag. In der heutigen Sitzung der Corona-Taskforce wurden verschiedene Handlungsmöglichkeiten besprochen und ich freue mich sehr, dass wir so schnell eine Einigung erzielen konnten. Klar ist für uns alle: Unser wichtigstes Instrument im Kampf gegen die Pandemie bleibt die Impfung“, ruft Mückstein einmal mehr vor allem Junge auf, sich impfen zu lassen.

„Jetzt Vorkehrungen treffen“

„Sicherheit geht vor. Wir haben immer vereinbart, dass wir Maßnahmen zielgerichtet dort setzen werden, wo es notwendig ist, wenn die Infektionszahlen steigen. Niemand will die Rücknahme von Öffnungsschritten, daher treffen wir jetzt Vorkehrungen in jenen Bereichen, aus denen wir eine zunehmende Infektionsentwicklung feststellen“, so Köstinger. „Ich verstehe, dass junge Menschen feiern und das Leben genießen wollen, die nunmehr vereinbarten Maßnahmen bieten größtmögliche Sicherheit, mit möglichst wenig Einschränkung. Indem Gäste ab 22. Juli nur mit Impfung oder PCR-Test Zutritt zur Nachtgastronomie bekommen, können wir die erst kürzlich zurückgewonnen Freiheiten beibehalten.“

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