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LINZ. Neben einigen konkreten Maßnahmen zur Begrünung der Stadt ist derzeit auch ein Klimawandel-Anpassungskonzept in Ausarbeitung.

Die Zahl der Hitzetage in Linz steigt. (Foto: Tim photo-video/Shutterstock.com)
Die Zahl der Hitzetage in Linz steigt. (Foto: Tim photo-video/Shutterstock.com)

Das Stadtklima ist ein komplexes System. Besonders deutlich werden die Auswirkungen des Klimawandels an heißen Tagen und Nächten oder gar während Hitzewellen. Als einer der ersten konkreten Umsetzungsschritte des Linzer Klimawandel-Anpassungskonzeptes geht nun eine Wetterstation für Lufttemperatur und Luftfeuchte („EVA“) in Betrieb. Ab 2022 soll dann ein flächendeckendes Mikroklima-Messnetz die Stadt Linz mit Messdaten bei der Klimaanpassung unterstützen. Die Aufzeichnungen des Hauptplatz-Messpunktes können in Echtzeit unter www.linz.at/stadtklima.php abgerufen werden.Als ein weiterer Schritt werden so genannte Verwundbarkeitsstudien für jeden einzelnen Stadtteil erstellt werden. Diese zeigen, welche Gebiete in der Landeshauptstadt besonders hohen Handlungsbedarf im Hinblick auf Klimawandelanpassung aufweisen. Ende des laufenden Jahres startet darüber hinaus ein umfassender partizipativer Prozess.

Investitionsprojekt

Vor mehr als einem halben Jahr haben zudem alle vier Fraktionen der Linzer Stadtregierung das 65 Millionen Euro schwere Investitionspaket „Pakt für Linz“ beschlossen. Im „Pakt für Linz“ sind dabei auch zusätzliche vier Millionen Euro für konkrete Maßnahmen und Begrünungsprojekte vorgesehen. Der größte Posten von 2,65 Millionen Euro ist für die Insel am Jahrmarktgelände gefolgt von 988.000 Euro für Baumpflanzungen in der Kroatengasse. Auch Begrünungsmaßnahmen Goetheschule, ein Sonderfördertopf E-Mobilität, Geld für Mobiles Grün sowie die Begrünung des Nordico Vorplatzes sind in den vier Millionen Euro enthalten.


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