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LINZ. Im ersten Halbjahr 2021 blitzten Radarboxen in Linz mehr Raser als im Vorjahr. Rückläufig sind hingegen Rotlichtübertretungen, informiert Verkehrs-Referent und Vizebürgermeister Markus Hein.

Im ersten Halbjahr 2021 wurden mehr als 40.000 Geschwindigkeitsübertretungen in Linz festgestellt. Das sind durchschnittlich fast 110 pro Tag (Symbolbild). (Foto: Volker Weihbold)

„Insgesamt blitzten die fix installierten Radarboxen bereits 30.189 Mal. Nimmt man noch die mobile Geschwindigkeitsüberwachung dazu, schlugen die Blitzer insgesamt 40.430 Mal im ersten Halbjahr an. Im Vergleich zum von Corona geprägten ersten Halbjahr 2020 ist das eine Steigerung von etwa 9.000 Übertretungen“, sagt Hein (FPÖ). Besser sieht die Situation bei Rotlichtübertretungen, sprich dem Fahren bei rotem Ampellicht, aus. Hier konnte im Vergleich zum Vorjahr ein weiterer Rückgang von 1.177 auf 1.030 verzeichnet werden. Hein führt das darauf zurück, dass die Überwachung wirke. „Wir wollen niemanden ärgern. Aber Radar- und Rotlichtüberwachung macht dort Sinn, wo es notwendig ist. Sie dient zum Schutz und zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer“, ist Hein überzeugt.

Richtige Plätze für neue Kameras finden

Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, werde auf Schwerpunktkontrollen der Polizei und die Hilfe der Bevölkerung zurückgegriffen. So könnten beispielsweise die richtigen Plätze für neue Radar- oder Rotlichtkameras gefunden werden.

In Linz nahmen Beschwerden über Raser vor allem in der Innenstadt zu. Politiker und Bürger arbeiten derzeit - wie berichtet- an Gegenmaßnahmen.


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