Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Online Redaktion, 17.08.2021 13:31

LINZ. Neben der Bevölkerung sollen nun auch der Magistrat für das Thema sensibilisiert werden.

Symbolfoto (Foto: Weihbold)
Symbolfoto (Foto: Weihbold)

„Blackout - Morgen ist es zu spät”, lautet der Titel eines vielverkauften Buchs von Marc Elsberg. „Blackout ist eine latent vorhandene Gefahr. Als Sicherheitsstadtrat ist es mir ein besonderes Anliegen, die Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren“, so Stadtrat Michael Raml über die Möglichkeit einen großflächigen Kollaps der elektrischen Energieversorgung. Auf Grund der Globalisierung ist die Gefahr grenzüberschreitender Netzschwankungen größer geworden – eine Tendenz, der nur im Staatenverbund gegengesteuert werden kann. „Es kommt nicht nur auf Maßnahmen an, die auf Regierungsebene getroffen werden, sondern auch darauf, wie wir uns im Falle eines Blackouts selbst schützen können. Es ist wichtig, dass das Projekt ,Blackout‘ auch im Magistrat intensiv verfolgt wird.“

Vortrag im Magistrat

Zivilschutzorganisationen und ebenso die Stadt Linz haben deshalb zeitgerecht Richtlinien für den Ernstfall ausgearbeitet. Auf Initiative von Magistratsdirektorin Ulrike Huemer soll dieser Themenkomplex auch in einem Vortrag aufgearbeitet werden, für den der eingangs erwähnte Marc Elsberg, einer der besten Blackout-Experten, gewonnen werden konnte. „Bei einem Blackoutl kommt es darauf an, die schlimmsten Folgen durch zeitgerechte Prävention zu verhindern und durch überlegte Maßnahmen die Schäden auf ein Mindestmaß zu reduzieren“, erklärt Huemer. „Wichtig ist, dass wir aufgrund vorhandener Informationen proaktiv richtig handeln. Die nunmehrige Veranstaltung ist ein wichtiger Beitrag dazu. Zivil- und Katastrophenschutz haben auf Magistratsebene höchste Priorität.“

Bewusstseinsbildung bei den Linzern

Doch nicht nur im Magistrat selbst sind Blackouts Thema, auch die Linzer sollen für einen Ernstfall vorbereitet sein: „Ein Ereignis wie ein Blackout könnte jederzeit eintreten. Ich spreche mich daher für eine verstärkte Bewusstseinsarbeit dahingehend aus, wie wir die Folgen eines Blackouts durch entsprechende Vorsorgemaßnahmen begrenzen können“, so Bürgermeister Klaus Luger. „Und dies gilt nicht nur auf Magistratsebene. Ich bin auch in meiner Eigenschaft als Medienreferent stets dafür eingetreten, den Linzern dieses Thema nahezubringen. Nur wenn wir um eine Gefahr wissen, können wir ihr auch wirksam begegnen.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden