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LINZ. Mit einer Radwegeverbindung auf der Trasse der ehemaligen Florianer Bahn neben der Wiener Bundesstraße wird ein Schritt beim Ausbau der Radwege im Linzer Süden umgesetzt. Auch St. Florian, Asten und Enns werden damit ans Radwegenetz angebunden.

Symbolfoto (Foto: LeManna/Shutterstock.com)
Symbolfoto (Foto: LeManna/Shutterstock.com)

„Die straßenrechtliche Verordnung für den neuen kombinierten Geh- und Radweg soll in der kommenden Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 25. November 2021 beschlossen werden. Damit ist ein wesentliches Behördenverfahren für diese wichtige Verbindung im Süden von Linz abgeschlossen“, informiert der neue Verkehrs- und Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Bernhard Baier. „Im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau der Radhauptroute von Enns nach Linz wird das Radwegenetz dadurch auch überregional wesentlich attraktiver werden“, so Baier weiter. Mit der Nutzung von bereits vorhandenen Verkehrstrassen ist, wie auch das Behördenverfahren aufgezeigt hat, eine sparsame Verwendung von Grund und Boden gewährleistet. „Also wird der Grundsatz der Nachhaltigkeit in hohem Maß erfüllt.“

3,5 Meter Breite

Die befestigte Breite des Geh- und Radweges wird 3,5 Meter betragen, dazu kommen beidseitige Bankettstreifen mit einer Breite von je 0,5 Metern. Der Geh- und Radweg wird bei der Kreuzung Wiener Straße/Traundorfer Straße beginnen und auf der seit 1974 ungenützten Trasse der ehemaligen Florianerbahn verlaufen. Realisiert werden soll der Radweg gemeinsam von der Stadt Linz und dem Land OÖ.

Im Detail ist geplant, den Radweg ausgehend von der Ennsfeldstraße auf einer Länge von 640 Metern und zwischen der sogenannten Uferkurve und der Pichlinger Straße auf einer Länge von 1.400 Metern zu führen. Zwischen diesen beiden Teilabschnitten soll die Radwegverbindung auf einer Länge von 480 Metern auf einer bereits bestehenden Aufschließungsstraße geführt werden. Diese soll dafür auf fünf Meter verbreitert werden.

Gesamtkosten von 760.000 Euro

Die Ausschreibung der Stadt Linz zur Durchführung der Arbeiten ergab Gesamtkosten in Höhe von 760.000 Euro, wovon 580.000 Euro auf die Straßenbauarbeiten zur Geh- und Radwegherstellung, 125.000 Euro auf die begleitenden baulichen Vorkehrungen und 55.000 Euro auf die Installationsarbeiten der VLSA Wiener Straße/Pichlinger Straße entfallen. Der Anteil von 50 Prozent der Kosten für die Stadt Linz beträgt somit 380.000, die andere Hälfte übernimmt das Land Oberösterreich.


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