Neue Hertha-Single „Owa morgn“ ist eine Hommage an Georg Danzer
LINZ. Am 31. Dezember, also auf den letzten Drücker im Jahr des 75. Geburtstags von Georg Danzer, bringt die Band Hertha dem österreichischen Liedermacher mit ihrer neuen Single „Owa morgn“ ihre Ehrerbietung dar.

„Dass die neue Single mit Georg Danzer zu tun hat, war für mich immer schon ein kleiner Traum“, erzählt Hertha-Sänger Florian Gaisbauer, der zum sogenannten Austropop erst relativ spät kam. „Erst mit etwa 18 Jahren fand ich diese großartigen Künstler wie Danzer, Hirsch, Ambros usw. für mich. Gerade Danzer war für mich menschlich und künstlerisch eine große Inspiration. Grundsätzlich komme ich aus dem Blues-Genre. Aber eben jener Mann war dafür verantwortlich, dass wir diese Musik machen, die wir machen“, so der Linzer.
Ehrensache also, „Owa morgn“ im Jahr des 75. Geburtstags von Georg Danzer an seine Werke anzulehnen, vor allem mit Manuel Normal als Produzenten des Vertrauens an der Seite.
Hertha – das sind neben Florian Gaisbauer Schlagzeuger Michael Pfeiffer ebenfalls aus Linz, Gitarrist Florian Geidl aus Krenglbach und Bassist Marcelo Souza aus Pasching – gibt es seit 2015. Geplant als Coverband ist daraus aber rasch eine Mundart-Rock-Blues-Band mit ausschließlich eigenen Nummern geworden. „Ich denke, Hertha steht für Vielfalt, Offenheit und Toleranz. Dieses Credo macht auch unsere Musik aus. Grundsätzlich befassen wir uns mit sozialkritischen Themen“, erzählt Gaisbauer. Bei der letzten Single „Franz“ ging es etwa um Obdachlosigkeit. „Ich wurde oft gefragt, ob wir denn nicht auch romantische Lieder hätten, ‚bei eich geht’s immer ums Sterben‘ hat mal jemand gesagt, aber ich tu mir eher schwer beim Liebeslieder schreiben“, lacht Gaisbauer.


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