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OÖ. Demokratie ist ein Thema, das jeden tagtäglich betrifft. Ohne die Demokratie würde in Österreich nichts funktionieren. Genau das wurde in den vergangenen Monaten auch einigen Schülern aus Oberösterreich näher gebracht. Sie hatten die Möglichkeit an einer Demokratiepeer-Ausbildung teilzunehmen. 

Landtagsabgeordneter und Landtagspräsident a. D. Wolfgang Stanek (v. l.), Oberst Gerhard Obereiter, Landesschulsprecherin Charlotte Stütz und Obmann des Jugendförderungsvereines Fabio König (Foto: Manuel Hutsteiner)

Bei diesem Pilotprojekt, welches vom Land Oberösterreich, der Landesschülervertretung Oberösterreich und dem Jugendförderungsverein initiiert wurde, haben 14 Schüler aus ganz Oberösterreich die Möglichkeit sich im Bereich Demokratiebildung, Medienkunde und Didaktik fortzubilden. Ziel der Ausbildung ist es, dass sie als ausgebildete Peers das Erlernte an die Schüler ihrer Schule weitergeben können. Den Teilnehmern wurde dabei nicht nur vermittelt, in welchen Bereichen einen die Demokratie betrifft, sie lernten darüber hinaus, wie diese funktioniert und wie sie das neu erlernte Wissen am besten an andere weitergeben können.

Der Obmann des Jugendförderungsvereines Fabio König ist einer der Mitinitiatoren des Projektes. Er erklärt: „Die Ausbildung junger Menschen ist uns beim Jugendförderungsverein ein besonderes Anliegen. Deshalb freut es uns, dass wir in den vergangenen Monaten so viele motivierte Teilnehmer zu Demokratiepeers ausbilden konnten. Dieses Pilotprojekt setzt einen Grundstein für die Demokratiebildung in Oberösterreich und wir sind motiviert die Ausbildung auf Schüler im ganzen Bundesland ausbreiten zu können.”

In vier Modulen konnten die Teilnehmer Einblicke in unsere Demokratie erlangen und hatten die Möglichkeit sich mit verschiedenen Experten wie beispielsweise der oberösterreichischen Landesschulsprecherin Charlotte Stütz oder dem ehemaligen Landtagspräsidenten Wolfgang Stanek auszutauschen. Außerdem brachte die Influencerin Gizem Reininger, besser bekannt als Orchidea Luna, den Teilnehmern bei, wie man am besten Fake News erkennen kann und worauf man bei der Nutzung von Sozialen Medien achten sollte.

Auch die BMHS-Landesschulsprecherin Charlotte Stütz konnte über ihre Arbeit in der Schülervertretung berichten. Für sie ist klar: „Die Ausbildung von Demokratiepeers ist ein riesiger Fortschritt in unserem Bildungssystem. Es ist von enormer Bedeutung, dass Jugendliche das demokratische System in Österreich verstehen und Fake News von Fakten unterscheiden können. Es freut mich, dass es nun die ersten 14 Demokratiepeers an oberösterreichischen Schulen gibt und dass diese in den kommenden Jahren immer mehr werden.“

Demokratie-Vermittlung an den Schulen

Für die Teilnehmer fängt jetzt nach der Absolvierung der Ausbildung die richtig spannende Aufgabe an. Sie können nun den Mitschülern an ihrer eigenen Schule Inhalte zum Thema Demokratie vermitteln. Eine der frischgebackenen Demokratiepeers ist Agnes Krenn aus dem Bischöflichen Gymnasium Petrinum in Linz: „Für mich war die Ausbildung eine ganz neue Erfahrung und es war enorm spannend, hinter die Kulissen unserer Demokratie blicken zu können. Ich freue mich jetzt darauf und bin motiviert, das Erlernte an meiner Schule weiterzugeben. Ich bin der Meinung, dass ein Ausbau der Demokratiebildung an unseren Schulen enorm wichtig ist und einen großen Schritt in die richtige Richtung darstellt.“


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