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LINZ. Nicht nur mit dem Jahresthema „Frauen“ und der „Linzerin der Woche“ setzt der Linz Tourismus auf die Weiblichkeit: Zum Weltfrauentag am 8. März wird auch die Aktion „83 Zeichen“ gestartet, mit der man die Leistungen von Frauen sichtbar macht.

Linz zeigt sich 2022 von der weiblichen Seite. (Foto: Linztourismus/ Robert Josipovic Photography)
  1 / 3   Linz zeigt sich 2022 von der weiblichen Seite. (Foto: Linztourismus/ Robert Josipovic Photography)

„In der Kommunikation setzen wir ja bereits seit zwei Jahren auf das Thema Menschen und Begegnungen. In Linz gibt es unglaublich viele interessante Frauen und Männer, die diese Stadt gestalten, und sie zu dem machen, was Linz ist. Mit dem Fokus auf die Frauen möchten wir einen Beitrag leisten, ihre Leistungen besonders in den Mittelpunkt zu stellen“, weiß Elisabeth Stephan vom Tourismusverband Linz über die Entscheidung.

Linz zeigt sich 2022 von der weiblichen Seite

Bei den Ausstellungen in den Museen, beim Programm im Brucknerhaus oder beim Thema des Nextcomic-Festivals werden gezielt die Frauen vor den Vorhang geholt. Als Spitze des Eisberges wird im Jahr 2022 in Texten, Broschüren, auf der Website rein die weibliche Form verwendet. „Dieses Vorgehen hat uns natürlich auch Kritik eingebracht, das Gendern ist ein sehr emotionales Thema. Wir sehen es mit einem Augenzwinkern, letztlich prägt die Sprache auch das Denken“, betont Elisabeth Stephan zu Tips.

Die „Frau der Woche“ wählt Elisabeth Stephan und ihr Team jede Woche neu aus. In der Vorwoche ist dies die Theaterregisseurin Sara Ostertag, die zuletzt mit der Inszenierung der „Geierwally“ im Musiktheater für Aufsehen gesorgt hat.

Aktion „83 Zeichen“ startete am 8. März

Zum Weltfrauentag wird auch die Aktion „83 Zeichen“ ins Leben gerufen: „Auf der Linztourismus-Website gibt es die Möglichkeit, in 83 Zeichen die Leistungen von Frauen sichtbar zu machen. Dabei kann man eintragen, was man selbst Tolles macht oder die Leistungen anderer Frauen teilen. All diese Beiträge werden dann das ganze Jahr über auf der Website sichtbar“, beschreibt Elisabeth Stephan diese Aktion.


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