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LINZ. Die starke Trockenheit der letzten Wochen bringt eine erhöhte Brandgefahr in den Linzer Wäldern mit sich. Rauchen und Hantieren mit offenem Feuer ist dort daher verboten.

Symbolfoto (Foto: Weihbold)
Symbolfoto (Foto: Weihbold)

Der März 2022 war ein ausgesprochen trockener Monat. Wegen dem Regen-Mangel sind die Böden bis zu 40 Zentimeter ausgetrocknet. Vor allem in Wäldern besteht daher erhöhte Brandgefahr. Sicherheitsreferent Stadtrat Michael Raml appelliert an die Linzer Bevölkerung, besonders vorsichtig zu sein: „Ein Funke genügt, um einen gefährlichen Waldbrand zu entfachen. Beim Spaziergang in der Natur keinesfalls Zigaretten achtlos wegwerfen!“

Rauchen und Lagerfeuer verboten

In den Linzer Wäldern ist generell von April bis Ende Oktober das Rauchen und Entzünden von Feuer verboten. Die städtische Verordnung gilt für alle Linzer Wälder, beispielsweise die Schiltenberg-Waldungen, für den Marinewald, im Bereich Wambach sowie in den Traun-Donau-Auen. Zudem umfasst das Verbot auch die Gefährdungsbereiche, das sind jene Orte, an denen Boden- oder Windverhältnisse das Übergreifen eines Feuers in einen benachbarten Wald begünstigen. Wer das Verbot missachtet, muss mit hohen Strafen rechnen. So wird Zündeln und Rauchen mit einer Geldstrafe von mehr als 7.000 Euro oder einer Freiheitsstrafe von bis zu vier Wochen geahndet.

Seit Einführung des Bundesluftreinhaltegesetztes dürfen zudem keine biogenen Materialien außerhalb von Anlagen verbrannt werden. Auch das punktuelle Verbrennen von Gartenabfällen in kleinen Mengen ist nicht erlaubt. Jedoch sind von dieser Regelung unter anderem Lager- und Grillfeuer oder Brauchtumsfeuer ausgenommen. Entsprechende Informationen sind unter www.linz.at/brandschutz.asp abrufbar.


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