Was Kinder an der Zukunft ändern würden
LINZ. In vier Zukunftskonferenzen befragte die Linzer Denkfabrik Academia Superior zehn- bis elfjährige Kinder, was sie an der Zukunft ändern würden und erarbeite mit den Kindern 18 Projekte für eine bessere Zukunft.

Die insgesamt 60 Kinder nahmen im Rahmen der Science Holidays an der JKU-Linz an den Zukunftskonferenzen teil. In einem Bericht veröffentlichte die Academia Superior jetzt die Ergebnisse der Konferenzen.
Klimawandel, Krieg, Mobbing, weniger Verkehr
Während sich die Wünsche im Heimatort bzw. der Stadt in erster Linie um Infrastruktur, Mobilität und ein breites Sportangebot drehten, wurde bei den Wünschen an die Welt klar ersichtlich, dass den Kindern die großen aktuellen Problemlagen bewusst sind: Klimawandel, Krieg in der Ukraine, die aktuelle Preisteuerung bis hin zur Energiewende – all diese Themen, die auch die Erwachsenen bewegen, brachten auch die Kinder vor. Die Kinder wünschten sich mehr Gestaltungsspielraum in der Schule. Auch Exkursionen und Ausflüge standen hoch im Kurs. Aktiv vorgebracht wurde das Thema Mobbing.
„Wenn es um die Zukunft geht, ist es wichtig, dass alle Generationen zu Wort kommen. Deshalb binden wir bewusst auch Kinder in unsere Diskussionen ein“, betont Christine Haberlander, Obfrau von Academia Superior.


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