Friedenslicht-Übergabe an Papst Franziskus
OÖ/ROM. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs bekommt das Friedenslicht heuer eine ganz besondere Bedeutung. Das bestätigte auch Papst Franziskus, der das Friedenslicht bei einer Generalaudienz in Rom von Friedenslicht-Kind Sarah Noska aus Altenberg überreicht bekam.

Seit mittlerweile 36 Jahren wird das Friedenslicht, eine Aktion des ORF OÖ mit dem Land OÖ, in die Welt hinausgetragen. Dazu gehörte am 14. Dezember auch ein Besuch in Rom. Eine Delegation aus Oberösterreich mit Landeshauptmann Thomas Stelzer und Friedenslicht-Kind Sarah hatte sich auf den Weg gemacht, um Papst Franziskus die Flamme bei einer Generalaudienz zu überreichen.
Wie sehr dem 85-jährigen Kirchenoberhaupt der Krieg in der Ukraine zu schaffen macht, zeigte sich schon am 8. Dezember beim Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens an der Spanischen Treppe, als er beim Gebet um Frieden in Tränen ausbrach. Und auch bei der Generalaudienz am 14. Dezember stand der Frieden, „den es so dringend braucht“, für ihn im Fokus. Unterstrichen wurde der Wunsch durch die Überreichung des Friedenslichts aus Bethlehem. „Wir leben in einem der sichersten und wohlhabendsten Länder der Welt. Es liegt in unserer Verantwortung, über die Grenzen hinauszuwirken, eben auch mit dem Symbol des Friedenslichts. Das haben wir auch beim Zusammentreffen mit Papst Franziskus besprechen können“, betonte Landeshauptmann Stelzer, der sich von der „faszinierenden Persönlichkeit“ und „Aura“ des Kirchenoberhaupts sehr beeindruckt zeigte.


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