Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ. Der Besuch der Ratschenkinder des Trachtenvereins „Almtaler Linz“ und der Feuerwehr Pechgraben im Alten Rathaus hat bereits Tradition. Der Brauch symbolisiert den Höhepunkt der Fastenzeit.

Die Ratschenkinder des Trachtenvereins "Almtaler Linz" und der Feuerwehr Pechgraben besuchten Vizebürgemeisterin Karin Hörzing (Mitte) im Alten Rathaus. (Foto: Michael Dworschak/Stadt Linz)

Am Gründonnerstag vor Ostern besuchten zwölf Ratschenkinder des Linzer Trachtenvereins „Almtaler“ und der Feuerwehr Pechgraben mit Begleitung die Linzer Vizebürgermeisterin Karin Hörzing im Alten Rathaus. Die Kinder machten sich nach alter Sitte mit ihren Ratschen lautstark bemerkbar und sagten Reime auf. Als Dank für die Pflege des Osterbrauchs gab es kleine Ostergeschenke.

Ratschen: Alter Brauch, der von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt ist

Das Ratschen ist ein alter katholischer Brauch, der den Höhepunkt der Fastenzeit symbolisiert, und bis in das 6. Jahrhundert nach Christus zurückgeht. Laut katholischer Tradition „fliegen am Gründonnerstag die Glocken nach Rom“ und schweigen an den drei Tagen rund um den Tod Christi. Anstelle der Glocken traten die Holzklappern und Ratschen. Ratschen sind Resonanzkörper aus Holz, mit denen ein Geräusch erzeugt wird, aus dem sich der Name des Instruments ableitet. Das Ratschen wird traditionellerweise von Sprüchen und Gedichten begleitet. Der Brauch in der Karwoche wurde 2015 von der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe in Österreich anerkannt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden