Zwei Schulen aus Linz gewannen bundesweiten Finanzbildungspreis "Kardea!"
WIEN/LINZ. Der österreichische Schulwettbewerb „KARDEA!“ rückt Finanzbildung in den Fokus. Bei der Preisverleihung in Wien wurden die acht besten Ideen zum Thema Geld ausgezeichnet. Zwei Linzer Schulen - die MS 11 Linz und die HBLA Lentia - durften sich über die Auszeichnung durch die Fachjury freuen.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung mit über 150 Gästen – darunter Finanzminister Magnus Brunner sowie rund 100 Schüler – ging der vierte Durchgang des Schulwettbewerbs KARDEA! zu Ende. Aus den zahlreichen Einreichungen wählte die Fachjury aus Vertretern des Finanz- und des Bildungsministeriums, der Schuldnerberatung sowie des Bildungssektors acht Projekte aus.
Mittelschule 11 Linz gewann mit Projekt für Jugendliche
In der Kategorie „Das Taschengeld wird knapp“ durfte sich die Mittelschule 11 Linz über eine Auszeichnung freuen. Das Projekt richtete sich speziell an Jugendliche und umfasste Themen wie Sparen, die Inflation, das Taschengeld und die Geschichte des Geldes. Thematisiert wurden auch unnütze Ausgaben. Jugendliche sollen durch das Projekt ein besseres Verständnis für den Umgang mit Geld gewinnen und motiviert werden, verantwortungsbewusst damit umzugehen.
HBLA Lentia gewann mit App-Idee gegen Kaufsucht
In der Kategorie „Almost erwachsen“ holte sich die HBLA Lentia einen der Preise. Ihr Projekt beschäftigte sich mit dem Thema Kaufsucht. Die Schülerinnen haben dazu eine fiktive App entwickelt, die den Namen „Kaufsucht – der Weg raus mit Chuuby“ trägt. Die App soll für Betroffene eine Stütze im Alltag sein. Wie die App funktioniert, erklären die Schüler in einem Video (siehe unten).
KARDEA! wurde vom Sozialunternehmen Three Coins gemeinsam mit der Erste Stiftung und dem Financial Life Park initiiert und wird vom Finanzministerium und der WU Wien unterstützt. „Die Schülerinnen und Schüler haben eindrucksvoll bewiesen, dass der Umgang mit Geld bereits früh erlernt und im täglichen Leben angewendet werden kann. Finanzkompetenz ist nicht etwas Komplex und Lebensfernes, sondern wichtiger Bestandteil unseres Alltags.“, so Finanzminister Magnus Brunner.


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