Neuer Stützpunkt der Wasserrettung am Pichlinger See in Teilbetrieb
LINZ. Im Juni berichtete Tips über den neuen Stützpunkt für die Wasserrettung in Pichling. Nun ist dieser weitgehend fertiggestellt und befindet sich in Teilbetrieb. Es fehlen noch der finale Innenausbau, auch im Außenbereich sind noch Arbeiten in Gange.

Drei Linzer Badeseen betreut die Linz AG: den kleinen Weikerlsee, den Pleschinger See und den Pichlinger See. Am Nordost-Seeufer des Pichlinger Sees wurde ein Betriebsgebäude errichtet, das künftig als Stützpunkt vom eigenen Seeaufsichts- und Betriebspersonal sowie von der Wasserrettung Pichling genutzt wird. Rund 650.000 Euro investierte die Linz AG in den Bau, die Kosten für Spezialausrüstungen übernimmt die Wasserrettung.
Der Bau war von Lieferschwierigkeiten, einem Hochwasser im Mai und mehrwöchigen Schlechtwetterperioden begleitet, dennoch konnte der ambitionierte Zeitplan eingehalten werden. Baubeginn war im April diesen Jahres.
Rettungsboot „Ulli“ hat endlich genügend Platz
Das Gebäude war stark sanierungsbedürftig, die Entscheidung für einen Neubau fiel auch deshalb, weil es nicht mehr den Bedürfnissen der Wasserrettung entsprach. So hat etwa mit dem neuen Stützpunkt Rettungsboot „Ulli“ endlich den notwendigen Platz bekommen: im Untergeschoß ist nun eine optimale Unterbringung für Teammitglied Ulli möglich, wie auch für das Mähboot der Linz AG Bäder. Durch eine alleinige Sanierung wäre das nicht möglich gewesen, da die vorgegebenen Raummaße nicht ausgereicht hätten.
„Können künftig noch besser für Sicherheit der Badegäste sorgen“
Auch die Badegäste profitieren vom neuen Stützpunkt: „Durch den neuen Aufenthaltsbereich mit großen Fenstern und die neue Terrasse kann der See von den Mitgliedern der Österreichischen Wasserrettung nun auch vom Gebäude aus überwacht werden, wodurch wir künftig noch besser für die Sicherheit der Badegäste sorgen können“, so Thomas Horner, Ortsstellenleiter der ÖWR Pichling zu Tips. Neben der 51 Quadratmeter großen Terrasse verfügt das Gebäude jetzt auch über eine Rampe, die Barrierefreiheit und den Transport von Verletzten mittels Bahre ermöglicht.


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