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Neuer Stützpunkt für Wasserrettung Pichling und Tipps für sicheren Badespaß

Anna Fessler, 27.06.2023 11:05

LINZ. Tips hat sich bei der OÖ. Wasserrettung nach Tipps für einen sicheren Badespaß erkundigt und bei der Ortsstelle Pichling nachgefragt, wie es mit dem neuen Stützpunkt vorangeht.

  1 / 2   Mit der neuen Terrasse haben die Mitglieder der Wasserrettung Pichling einen noch besseren Blick auf den See und die Badegäste. (Foto: privat)

Die Österreichische Wasserrettung (ÖWR) ist eine Hilfs- und Rettungsorganisation, die sich den Kampf gegen den Ertrinkungstod zur Aufgabe gemacht hat. Auch in OÖ arbeiten alle aktiven Mitglieder (etwa 550) ehrenamtlich in den 23 Ortsstellen und können rund um die Uhr über die Landeswarnzentrale mit dem Kurzruf 130 alarmiert werden.

Eine ihrer Hauptaufgaben ist die Prävention, der OÖ Landesverband hat dazu drei grundlegende Tipps für einen sicheren Badetag.

  • Erstens: Abkühlen und langsam ins Wasser – das schützt vor Schwindel und Kreislaufkollaps.

  • Zweitens: In Ufernähe bleiben und sich nicht überschätzen. Alkohol, Hitze oder Krämpfe durch das kalte Wasser beeinflussen die Leistungsfähigkeit beim Schwimmen. Wer parallel zum Ufer schwimmt, bleibt sichtbar und kann sich auch leichter selbst helfen.

  • Drittens: Kinder niemals unbeaufsichtigt lassen! Immer wieder ertrinken Kinder in unmittelbarer Nähe zu anderen Personen – und das völlig lautlos.

Neuer Stützpunkt für Wasserrettung am Pichlinger See

Zum Abschnitt Linz der OÖWR zählen 10 Ortsstellen, eine davon ist Pichling. Deren Gebäude am Pichlinger See war stark sanierungsbedürftig, die Linz AG entschied sich für eine Neuerrichtung, auch weil das Gebäude nicht nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen entsprach.

So musste etwa der für die Rettungstaucher eingebaute Kompressor aus Platzmangel im Bootsraum untergebracht werden. Eine Schalldämmung war nicht möglich – und damit auch Gespräche bei Betrieb des Kompressors innerhalb des Stützpunkts. Auch für die Gerätschaften der Wildwasserretter war der Platz nicht mehr ausreichend. Bisher musste die Luft in den Reifen des Bootsanhängers zur Hälfte ausgelassen werden, damit das Rettungsboot beim Einholen auf dem Anhänger nicht beschädigt wurde.

Mehr Platz für notwendige Infrastruktur, mehr Sicherheit für Badegäste

Mit dem sich noch im Bau befindlichen Stützpunkt werden diese und weitere Mängel behoben, neben einem eigenen, schallgedämmten Kompressor-Raum und mehr Platz für die Gerätschaften wird auch Rettungsboot „Ulli“ den notwendigen Platz bekommen. Und noch einen Vorteil hat der Neubau: „Durch den neuen Aufenthaltsbereich mit großen Fenstern und die neue Terrasse kann der See von den Mitgliedern der ÖWR nun auch vom Gebäude aus überwacht werden, wodurch wir künftig noch besser für die Sicherheit der Badegäste sorgen können“, so Thomas Horner, Ortsstellenleiter der ÖWR Pichling zu Tips.


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