Samstag 25. Mai 2024
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LINZ. „Wir ratschen, wir ratschen den englischen Gruaß“, so hallte es am Gründonnerstag auch durch das Linzer Landhaus. Die Almtaler Linz, Verein für Volks- und Brauchtumspflege und die Feuerwehrjugend aus Pechgraben wurden mit einer kleinen Feier empfangen.

LH-Stv. Christine Haberlander empfing die Osterratschenkinder im Landhaus. (Foto: Land OÖ/Tina Gerstmair)
photo_library LH-Stv. Christine Haberlander empfing die Osterratschenkinder im Landhaus. (Foto: Land OÖ/Tina Gerstmair)

„Das Osterratschen ist ein echtes Juwel unserer Kultur in Oberösterreich, das wir gerne bewahren und feiern. Ich freue mich sehr, die Ratschenkinder hier im Landhaus zu sehen. Ein großes Dankeschön an alle, die diese schöne Tradition mit so viel Herz und Eifer am Leben halten“, so LH-Stv. Christine Haberlander

Seit 1971 ist dieser Brauch im Landhaus mit lautem Geratsche eingezogen. „Diese schöne Tradition des Osterratschens bringt Jung und Alt zusammen. Es erfüllt uns mit Stolz, dieses kulturelle Erbe weiterzutragen. Ein herzliches Dankeschön für den freundlichen Empfang, den wir jedes Jahr hier im Landhaus erfahren“, so Christian Binder, Obmann der Almtaler Linz.

Das Osterratschen

Besonders in Teilen Österreich und Deutschlands ist das ratschende Geräusch der Osterratschen in den frühen Morgenstunden von Gründonnerstag bis Karsamstag verbreitet. Die Praxis steht für das Schweigen der Kirchenglocken, die an diesen Tagen „nach Rom geflogen“ sind. In dieser Zeit sollen die Ratschen diese Rolle übernehmen.

Die Ratschen selbst variieren in Bauart und Geräusch – von Schubkarren- bis Hammerratschen, deren klappernder Klang durch das Drehen einer gezackten Walze entsteht.


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