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LINZ/JAPAN. Um neue Freundschaften zu schließen und voneinander zu lernen, gibt es keine geographischen oder kulturellen Grenzen - das bewiesen fünf Linzer Schülerinnen des musischen Zweiges des Adalbert Stifter Gymnasiums. Gemeinsam mit zwei Musikprofessoren und ihrem Direktor waren sie eine Woche lang als musikalische Botschafterinnen in Japan unterwegs.

  1 / 4   Die oberösterreichischen Schülerinnen mit Kolleginnen aus der Mishima Junior High School (Foto: privat)

Auf ihrer Reise gab es ein dichtes Programm für die Schülerinnen. Etwa wurden Proben mit japanischen Sängerinnen abgehalten und sogar ein gemeinsam Konzert in Osaka veranstaltet, welches im japanischen Fernsehen übertragen wurde. Sowohl österreichische als auch japanische Stücke wurden dabei dargeboten. „Was herausfordernd war, war natürlich die jeweils andere Sprache“, so die 17-jährige Schülerin Mona Hofstadler, „aber da haben wir uns gegenseitig geholfen, sodass das überhaupt kein Problem war.“

Begeistert von den Darbietungen beim Konzert zeigten sich unter anderem auch die österreichische Botschafterin Elisabeth Bertagnoli, der stellvertretende Bürgermeister von Osaka, Kazuaki Watanabe, sowie der Bürgermeister von Nasushiobara, Michitaro Watanabe.

Musik als gemeinsame Sprache

Verständigungsprobleme gab es von Anfang an keine. Bei offiziellen Terminen stand eine Dolmetscherin zur Seite. „Und mit manchen unserer japanischen Freundinnen konnten wir Englisch sprechen, mit anderen haben wir andere Wege der Verständigung gefunden“, berichtet die 17-jährige Anika Haubner. Überdies hat sich die Musik einmal mehr als universelle Sprache erwiesen. „Beim gemeinsamen Musizieren versteht man sich sowieso“, so die 16-jährige Schülerin Sophie Brunmaier.

Von Osaka ging es dann mit dem berühmten Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen mit gut 240 km/h in die Stadt Nasushiobara. Dort konnte die Beziehung zur Partnerschule des Adalbert Stifter Gymnasiums vertieft werden.

Grund für die Reise ist die Weltausstellung „Expo 2025“, welche nächstes Jahr in Osaka stattfinden wird. Dabei werden im Österreich-Pavillon auch musikalische Botschafter für die Alpenrepublik werben. „Als Vorbereitung darauf haben wir heuer sozusagen eine Vorhut gebildet“, erklärt Musikprofessorin Jitka Koprivova. Da gibt es dann vielleicht auch ein Wiedersehen mit den neuen Freunden aus Japan.


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