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LINZ. Wenn ein größeres Unwetter aufzieht, spielt die Freiwillige Feuerwehr St. Magdalena eine wichtige Rolle. Denn sie ist seit 2023 der Unwetterstützpunkt in Linz.

  1 / 2   Als Unwetterstützpunkt ist die FF St. Magdalena bei Gewittern und Sturm in Alarmbereitschaft. (Foto: FF St. Magdalena)

Werden starke Gewitter, Sturm oder Hochwasser in Linz angekündigt, wird die FF St. Magdalena von der Bezirkswarnstelle Linz auf Bereitschaft alarmiert. Daraufhin wird die anwesende Mannschaft eingeteilt, die Geräte kontrolliert und die Lage beobachtet. „Ziel dieses Unwetterstützpunktes ist, dass die Berufsfeuerwehr Linz entlastet wird und damit die Linzerinnen und Linzer bei jeder Schadenslage auf rasche Hilfe zählen können. Gerade bei Stürmen und Orkanböen, die leider in diesen Tagen mit voller Wucht über die Landeshauptstadt gezogen sind, eine wertvolle Hilfe“, betont der Linzer Branddirektor Stefan Krausbar.

Bereits seit Mai 2023 ist der Feuerwehr-Standort im Urfahraner Stadtteil St. Magdalena als Unwetterstützpunkt aktiv. Insgesamt wurden 104 Unwettereinsätze im Jahr 2023 durchgeführt, heuer waren es bereits 29 unwetterbedingte Einsätze.

Gut geschulte Kameraden

Die FF St. Magdalena verfügt über ein Rüstlöschfahrzeug, ein Löschfahrzeug und über ein Mannschaftstransportfahrzeug, welches mit diversen Geräten bestückt werden kann. Kettensägen, Wassersauger und Tauchpumpen stehen den Feuerwehrkameraden zudem als Ausrüstung bei Unwetter-Einsätzen zur Verfügung.

„Unwetter können sich rasch und mit Windböen mit einer Stärke von bis zu 100 km/h bilden. Ob abgedeckte Dächer, abfallende Äste, umgeknickte Bäume oder Gegenstände, die zu Wurfgeschossen werden – es lauern einige Gefahren. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren stehen bei Sturmfronten in ganz besonderer Alarmbereitschaft und sind für solch fordernde Einsätze auch geschult“, so Hauptbrandinspektor Markus Wolfmayr, Kommandant der FF St. Magdalena.


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