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LINZ. Das Projekt „Start ins Linzer Leben“ unterstützt seit Mai 2023 frisch gebackene Eltern in Linz durch Hausbesuche und Beratungen. Mitarbeiter der Abteilung Jugendgesundheit und Schulsozialarbeit besuchen die Eltern, um sie zu Themen wie Pflege, Ernährung, Erziehung sowie Behördengängen zu beraten und in Krisensituationen zu unterstützen. Erreicht wurden damit bisher mehr als 1.000 Eltern.

Vizebürgermeisterin Karin Hörzing (2.v.r.) bei einem Elternbesuch mit den Sozialarbeiterinnen der Stadt Linz (Foto: Stadt Linz)

Um frisch gebackene Eltern in ihrer neuen Rolle zu unterstützen, bietet das Projekt „Start ins Linzer Leben“ eine Anlaufstelle für Fragen zur Pflege, Ernährung, Erziehung, finanziellen Unterstützung und zum Umgang mit Behörden und Ärzten.

Dass das Angebot seit dem Projektstart im Mai 2023 gut angenommen wird, beweist die Zahl der geleisteten Unterstützungen. Bereits 1.000 Jungeltern wurden besucht, 692 Eltern waren zuhause und konnten über Angebote informiert und beraten werden. Im Neuen Rathaus wurden 49 persönliche Gespräche angeboten und 398 Informationskontakte gab es per Telefon und E-Mail.

„Tut gut, dass es jemanden gibt, an den man sich wenden kann“

Ein besonders bewegendes Feedback erhielt das Team von einer Mutter: „Ich bin sehr dankbar, dass durch den Hausbesuch nochmals darauf hingewiesen wurde, welch tolle Angebote die Stadt Linz für frisch gebackene Mütter zur Verfügung stellt. Es tut gut, gerade beim ersten Kind, in dieser aufregenden Zeit seitens der Stadt Linz wahrgenommen zu werden und zu wissen, dass es jemanden gibt, an den man sich bei Fragen bzw. Unterstützungsbedarf wenden kann.“

Die Mitarbeiter der Abteilung Jugendgesundheit und Sozialarbeit unterstützen unter anderem bei der Erklärung von Behörden- und Arztbriefen in einfacher Sprache und helfen bei Online-Anmeldungen zu verschiedenen Angeboten. Außerdem beraten sie bei Fragen in den Bereichen Pflege, Ernährung und Erziehung und vermitteln bei herausfordernden Situationen an entsprechende Hilfsstellen.

Systeme entlasten

Es werden dabei sowohl Hausbesuche angeboten als auch regelmäßige Treffen für Eltern und deren Säuglinge in den Räumlichkeiten der Eltern-Mutter-Beratung, um sich untereinander austauschen zu können.

„Dieses Projekt wird auf lange Sicht andere Systeme entlasten und für viele Neugeborene zu einem guten Start ins Leben beitragen. Die Familien erhalten frühzeitig Informationen darüber, an wen sie sich mit Fragen wenden können. Die durchwegs positiven Rückmeldungen der Eltern zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, zieht Vizebürgermeisterin Karin Hörzing (SP) eine erste Bilanz.


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