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LINZ. Heute vor zehn Jahren, am 24. September, wurde die Medizinische Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz gegründet. Eine akademische Feier, an der rund 300 Gäste aus Wissenschaft, Medizin, Politik und Wirtschaft sowie Kooperationspartner und Weggefährten teilnahmen, war der Auftakt der Jubiläumsfeier am Medizinischen Campus der JKU. 

  1 / 3   V.l.: Andreas Shamiyeh (Präs. Medizinische Gesellschaft OÖ), LH-Stv. Christine Haberlander, BM Martin Polaschek, Vizerektorin Drda, Rektor Stefan Koch, LH Thomas Stelzer, LH a.D. Josef Pühringer, Peter Niedermoser (Präs. ÄK OÖ), Franz Harnoncourt (GF KUK). (Foto: JKU)

Als vergleichsweise junge medizinische Forschungs- und Ausbildungseinrichtung hat sich die Medizinische Fakultät der JKU von Beginn an neuen Wegen in Lehre und Forschung verschrieben: Ein modernes Studium im Bachelor-Master-System, das forschungsgeleitet, praxisnah und zukunftsorientiert gestaltet ist.

Ärztliche Fähigkeiten werden von Beginn an realitätsnah und patientnenorientiert erlernt. Die Studierenden profitieren von innovativen neuen Lehrmethoden, wie der Virtuellen Anatomie im JKU medSPACE, einer weltweiten Besonderheit am Linzer Standort.

Mit derzeit 320 Erstsemestrigen pro Jahr und insgesamt rund 1.300 Studierenden entsteht eine neue Generation Medizinern, die einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit in Oberösterreich leisten sollen.

„Als zukunftsorientierte Universität hat die JKU auch das Humanmedizinstudium innovativ angelegt. Mit modernster Lehre, die den Studierenden nicht nur das medizinische Handwerk beibringt, sondern ihnen darüber hinaus Bildung in einem viel umfassenderen Sinn vermittelt, begleiten wir die Mediziner*innen von morgen auf ihrem Weg. Innovative Lehrmethoden, wie die Virtuelle Anatomie im JKU medSPACE, werden ausschließlich am Standort Linz angeboten“ sagt Stefan Koch, Rektor der JKU. „Der interfakultäre Austausch bereichert die gesamte Universität. Von Künstlicher Intelligenz bis Medizintechnik und Gesundheitsökonomie – die Medizinische Fakultät nutzt die am Standort vorhandene Expertise wirkungsvoll in der Lehre und zum Wohle der Patient*innen.“

„Wir haben erreicht, was wir uns vorgenommen haben. Im nächsten wichtigen Entwicklungsschritt werden wir die Forschung weiter vorantreiben. Die Medizinische Fakultät will mit ihrem anwendungsorientierten, technikaffinen Forschungsfokus dazu beitragen, dass Patient*innen selbstbestimmter und besser informiert ihr Leben meistern. Gemeinsam mit dem Kepler Universitätsklinikum sind wir Brückenbauer*innen in einem universitären Gesundheitssystem zum Wohle unserer Patient*innen“, so Elgin Drda, Vizerektorin für Medizin und Dekanin der Medizinischen Fakultät der JKU in ihrer Festrede.

Grußbotschaften und Gratulationen zum Jubiläum

Martin Polaschek, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung: „Die Medizinische Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz hat sich in nur zehn Jahren stark weiterentwickelt. Was 2012 als mutige Idee begann, hat sich zu einer festen Säule in der österreichischen medizinischen Ausbildung und Forschung entwickelt. Die enge Zusammenarbeit zwischen Klinik und Campus in Linz schafft ideale Voraussetzungen für praxisnahe Lehre und innovative Forschung. Ich bin überzeugt, dass die Fakultät auch in Zukunft wichtige Impulse für die Medizin setzen wird.“

Landeshauptmann Thomas Stelzer: „Mit Superlativen soll man ja bekanntlich vorsichtig umgehen – aber klar ist, dass die Gründung der Medizinischen Fakultät an der JKU ein geschichtsträchtiger Meilenstein war. Jetzt, zum 10. Geburtstag, kann man festhalten: Die MED-Fakultät ist für Oberösterreich und auch für ganz Österreich ein absoluter Gewinn. Die Absolvent*innen sind top-ausgebildet und tragen einen wesentlichen Teil dazu bei, dass die medizinische Versorgung in unserem Land auch weiterhin auf internationalem Spitzenniveau erfolgen kann.“

Christine Haberlander, Landeshauptmann-Stellvertreterin und Gesundheitslandesrätin: „Die Medizinische Fakultät der JKU war von Beginn an nie ein Elfenbeinturm der Wissenschaft. Hier geht es um Medizin, die bei den Menschen ankommt, was sich auch in der räumlichen und inhaltlichen Nähe zum Kepler Universitätsklinikum widerspiegelt. Um einen raschen Zugriff auf neue Therapien und medizinische Innovation zu ermöglichen, setzen wir auf eine strukturierte Kooperation von Versorgung, Lehre und Forschung.“

Markus Achleitner, Wirtschafts- und Wissenschafts-Landesrat: „Die Medizinische Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz ist in den vergangenen 10 Jahren zu einem wichtigen Erfolgsfaktor für den Standort Oberösterreich geworden. Oberösterreich setzt auf die Vernetzung von Gesundheit, Wissenschaft und Wirtschaft. Gerade durch die Forschung im Medizintechnik-Bereich wollen wir nicht nur die bestmögliche Versorgung für die Menschen in unserem Land gewährleisten, sondern auch Arbeit und Wertschöpfung schaffen. Die Medizinische Fakultät der JKU hat sich in ihrem ersten Jahrzehnt als der erhoffte Turbo für die Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft in Oberösterreich erwiesen. Als innovatives Vorzeigeprojekt sind von ihr auch künftig starke Impulse für unser Bundesland zu erwarten.“

Karin Hörzing, geschäftsführende Vizebürgermeisterin Linz: „Die Medizinische Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz hat sich in den letzten zehn Jahren zu einem bedeutenden Eckpfeiler für die Gesundheitsversorgung in Oberösterreich entwickelt. Durch die enge Verzahnung von Forschung und Praxis trägt sie wesentlich zur medizinischen Innovation bei und stärkt zugleich den Gesundheits- und Wirtschaftsstandort Linz. Ich bin überzeugt, dass auch die Zukunft von weiteren positiven Entwicklungen geprägt sein wird.“

Franz Harnoncourt, Geschäftsführer Kepler Universitätsklinikum: „Ich gratuliere der Medizinischen Fakultät der JKU Linz ganz herzlich zu ihrem zehnjährigen Bestehen und der bisherigen Erfolgsgeschichte. Gemeinsam haben die JKU Linz und das Kepler Universitätsklinikum in diesen zehn Jahren eine Entwicklung gestaltet, die viele nicht für möglich gehalten haben. In diesem Sinn wünsche ich der Fakultät weiterhin viel Erfolg – im Sinne der Wissenschaft und Lehre aber auch zum Wohle der uns anvertrauten Patientinnen und Patienten.“

Peter Niedermoser, Präsident der Ärztekammer OÖ.: „Nach zehn Jahren sieht man, dass dies die richtige Entscheidung war, weil viele motivierte junge Kolleg*innen ausgebildet werden und viele von ihnen in Oberösterreich bleiben, um hier zu arbeiten. Die Medizinische Fakultät der JKU ist damit ein wichtiger Baustein und wichtiger Standort für die Medizin in Oberösterreich, die Ärztekammer für OÖ hat die Gründung der Medizinischen Fakultät der JKU vom ersten Tag an unterstützt.“


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