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LINZ. Von einer Nischenveranstaltung für Nerds zu einem Event, der die Massen anzieht: Pubquizzes sind aus den verrauchten Bars herausgekommen und zu einer Veranstaltung für jedermann geworden. 

Bis zu 60 Teams nehmen an den Quizzes teil. (Foto: TS Promotion)
Bis zu 60 Teams nehmen an den Quizzes teil. (Foto: TS Promotion)

In Linz hat sich neben der Chelsea Bar vor allem Thomas Steinkellner mit seiner TS Promotion dabei einen Namen gemacht. Mit seinen Quizrunden tourt er durch unterschiedliche Locations in Linz. 29 Veranstaltungen waren es dieses Jahr inklusive dem Finale. Stattgefunden haben sie im Josef, im Casino, im Glorious Bastards und in der Sandburg. Daneben werden die Quizzes auch immer mehr für Firmenfeiern gebucht. 

Fragen in zehn Kategorien

Die Fragen sind über zehn Kategorien breit gefächert. Von Interessantem über Geografie, Geschichte bis hin zu Sport und Allgemeinwissen. Auch Linz und Oberösterreich haben eine eigene Fragerunde. Steinkellner achtet dabei darauf, die Fragen so zu wählen, dass auch die nicht so guten Teams noch zu ihren Punkten kommen.

Gastgarten-Quiz im Sommer

Das größte Quiz ist jenes im Sommer im Josef-Gastgarten mit an die 60 Teams. Wobei ein Team aus bis zu sechs Personen besteht. Eine Mannstärke, die vor allem die zahlreichen Teams, die praktisch das ganze Jahr spielen, auch meist ausreizen. 

28 Runden bis zum Finale

Auch um sich nach 28 Runden für das Finale zu qualifizieren. Dort sind nur die besten 14 Teams des Jahres startberechtigt, dazu gibt es zwei Wildcards. Gewertet wird nach der Punktetabelle des Ski-Weltcup. Also 100 Punkte für den Sieg, 80 für den Zweiten und dann schließlich ein Punkt für den Dreißigsten. Insgesamt kamen 65 Teams heuer in die Wertung. 

Hätten Sie's gewusst?

Ein paar Beispiele der Fragen aus dem Finale: Aus der Kategorie Allgemeinwissen: Das Gedicht „Der Panther“ wurde von wem um 1902 geschrieben? (Rilke). Interessantes: Welches der neun Rentiere von Santa Claus kommt im Alphabet zuletzt? (Vixen). Sport: Mit welchem Team gewann Ernst Happel den Meistercup? (Feyenoord Rotterdam).Aus der Spezialrunde, die immer ein eigenes Thema behandelt, zum Thema Essen und Trinken: Das Hofbräu Kaltenhausen findet man in welcher österreichischen Stadt? (Hallein).

Musik- und Bilderrunde

Neben „normalen“ Fragen gibt es auch noch eine Bilder- und eine Musikrunde. Wobei vor allem die Bilderrunde mit zehn Punkten (ein Punkt pro Bild) über Sieg oder Niederlage entscheiden kann. Da kann man schon einmal scheitern. Etwa wenn es darum geht, die Herkunft von Hunderassen zu benennen oder anhand von Plätzen die dazugehörige Stadt zu benennen. 

Handy-Verbot gegen mögliche Schummler

Da nicht jedes Team es mit dem Fair-Play so genau nimmt, gibt es Null-Toleranz gegen mögliche Schummler. Es gilt während des Quiz ein allgemeines Handy-Verbot – selbiges gilt für Smartwatches. Wer bei der Nutzung erwischt wird, bekommt als Strafe zehn Punkte Abzug. 

Dauer-Sieger neuerdings 
mit Konkurrenz 

Bis vor ein paar Jahren war das Quiz nur von einem Team dominiert. Das Team Röders (nun Vinyl) gewann nach Belieben, schaffte es dabei auch, das ganze Quiz mit nur zwei falschen Antworten zu beantworten. Mittlerweile haben sie mit dem Team Ghegafrogs Konkurrenz – und mussten sich auch beim Finale mit Platz zwei begnügen. 

Preise beim Finale

Zu gewinnen gibt es während des Jahres nichts, außer dem Spaß am Spiel. Das ändert sich beim Finale. Dort konnte sich das Siegerteam neben einem Pokal über 300 Euro Linzer City-Gutscheine und 600 Euro ETI-Gutscheine freuen. Auch sonst bekam jedes Team von Sponsoren zur Verfügung gestellte Preise.

Als Spaßprojekt begonnen

Dass das Quiz so groß geworden ist, war zu Beginn nicht absehbar ist. „Es hat sehr klein als Spaßprojekt begonnen im Februar 2011. Damals noch mit fünf Teams im Linzer Lokal Reisi’s Pub, so Steinkellner im Gespräch mit Tips. 

Mehr als 500 Quizzes

Dann nahm die Entwicklung ihren Lauf. „Das heutige Finale war nun mein 502. Quiz und das hundertste im Josef“, verweist er auch auf die gute Kooperation mit dem Linzer Lokal. „Insgesamt haben wir 960 Teams heuer korrigiert – das sind 52.800 korrigierte Fragen. Bei Berechnung von fünf Personen pro Team sind das 4.800 Personen“, rechnet Steinkellner vor.


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