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Polizeiliche Ermittlungen nach rechtem Gegröle auf Linzer Mensafest

Steiner Christoph, 17.12.2025 11:30

LINZ.  Ein Nachspiel haben könnte die Intonation des Liedes „L’amour toujours“ von Gigi D'Agostino für manche Mensafestbesucher haben. Es wird aktuell untersucht, wer die darauf gereimte Parole „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“ gegrölt hat.

Lieder können auch verunstaltet werden. (Foto: Volker Weihbold)
Lieder können auch verunstaltet werden. (Foto: Volker Weihbold)

Wie viele es wirklich waren, konnte man gegenüber Tips bei der ÖH der JKU nicht sagen, aber dass es erste Zeugeneinvernahmen bei der Polizei gibt. 

Die ÖH distanziert sich ausdrücklich. „Wir sind über den Vorfall entsetzt und bedauern ihn zutiefst. Wir vertreten alle Studierenden, auch insbesondere die über 21 Prozenten an ausländischen Studierenden. Wir verurteilen jegliche Ausländerfeindlichkeit sowie anderes rechtes Gedankengut auf das Schärfste – bei uns ist kein Platz für Diskriminierung“, heißt es in einem Statement. 

Konsequenzen gefordert

Entsprechende Konsequenzen fordern die Grünen. „Derart ausländerfeindliche Parolen sind widerwärtig, klar zu verurteilen und haben in einer offenen Gesellschaft keinen Platz. Umso wichtiger war es, dass die ÖH rasch eingeschritten ist und den DJ angewiesen hat, das entsprechende Lied zu stoppen. Der Vorfall darf aber nicht ohne Konsequenzen bleiben. Wir erwarten uns daher, dass nun rasch entsprechende Ermittlungen aufgenommen werden“, machen Klubobmann Helge Langer sowie die Grüne Antirassismus-Sprecherin Abena Carty-Pinner unmissverständlich klar.   

Auch die OH-Fraktion der NEOS JUNOS reagierte. „Wir JUNOS Studierende verurteilen die fremdenfeindlichen Parolen auf dem vergangenen Mensafest an der JKU klar. Sie widersprechen den Grundwerten der Universität“, heißt es dort. 


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