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LINZ. Insgesamt 9.824 Fundstücke gaben ehrliche Finder im vergangenen Jahr im Linzer Fundservice ab. 5.228 Sachen wurden abgeholt, 4.596 Gegenstände warten noch auf ihre Besitzer.

Fast täglich werden verloren gegangene Schlüssel ins Fundservice gebracht. (Foto: Luka/stock.adobe.com)

Täglich landet Verlorengegangenes im Fundservice der Stadt Linz. Am häufigsten werden dort Handys, Geldtaschen und fast täglich Schlüssel abgegeben. Das Sammelsurium reicht weiters über Brillen, Kleidungsstücke wie Mützen und Handschuhe bis zu Schultaschen und -rucksäcken. Auch Kurioses hat sich im Fundus angesammelt. So wurden auch im Vorjahr wieder Gebisse, Hörgeräte und Rollatoren verloren.

Insgesamt 9.824 Fundstücke gaben ehrliche Finder im vergangenen Jahr ab.

4.596 Gegenstände warten darauf, abgeholt zu werden. 5.228 verlorene Dinge konnten den rechtmäßigen Besitzern ausgehändigt werden. Weitere 115 nicht beanspruchte Gegenstände gingen nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist an die Finder. Zum Vergleich: 2024 wurden 11.806 Fundstücke abgegeben und 5.464 wurden abgeholt. 149 erhielten die Finderinnen und Finder.

Die Fundstücke werden ein halbes Jahr, wenn der Wert des Fundes 100 Euro nicht übersteigt oder ein Jahr, wenn der Fund mehr wert ist, aufbewahrt. Danach gehen sie in den Besitz der Finder über, oder werden an die gemeinnützigen Organisationen Volkshilfe Arbeitswelt GmbH, ARGE Trödlerladen und Caritas gespendet.  Wertvollere Funde werden wie bisher vom Fundbüro selbst verwertet, zum Beispiel Schmuck über das Dorotheum. Für Fahrräder wird alle zwei Jahre ein Abverkauf vom Fundbüro organisiert.

Das städtische Fundservice ist im Bürger*innen-Service im Neuen Rathaus integriert und montags bis donnerstags von 7 bis 18 Uhr sowie freitags von 7 bis 14 Uhr verfügbar. Auch in den Stadtbibliotheks-Zweigstellen kann Gefundenes abgegeben werden.

Daneben bietet die Stadt Linz ein eigenes Schlüsselfundservice mit registrierten Anhängern an. Diese können um drei Euro im BürgerInnen-Service im Neuen Rathaus gekauft werden.


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