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Für Babys nur das Beste: Kontrollen in OÖ ohne Beanstandung

Nora Heindl, 18.03.2026 13:09

OÖ. Beim Essen für unsere Kleinsten ist höchste Sorgfalt unerlässlich. Die Schwerpunktprüfung der oberösterreichischen Lebensmittelaufsicht zeigt: Die kontrollierte Babynahrung in unseren Geschäften ist sicher. 

 (Foto: Gulitashvili/dinaphoto/stock.adobe.com)
(Foto: Gulitashvili/dinaphoto/stock.adobe.com)

Ob im Mühlviertel oder im Innviertel – wer Milchpulver oder Brei kauft, muss sich darauf verlassen können, dass nur das Beste drinsteckt. Aus diesem Grund hat die oö. Lebensmittelaufsicht in einer Schwerpunktaktion Babynahrungsmittel in Oberösterreichs Supermarktregalen beprobt. 

Das Ergebnis zeigt: Keine der 79 Proben aus ganz Österreich wurde beanstandet. In Oberösterreich wurden 20 Produkte aus den Regalen gezogen und analysiert – keine davon wurde beanstandet, lediglich ein sogenannter Hinweis erfolgte. Dieses Produkt sollte laut Verpackung nur das Kohlenhydrat Lactose enthalten, bei der chemischen Analyse konnte allerdings Glucose nachgewiesen werden. Somit steht die Aufmachung der Probe nicht im Einklang mit der Prüfung.

Das Land OÖ setzt auf engmaschige Kontrollen, damit sich Eltern beim Griff ins Regal keine Sorgen machen müssen. Der für Konsumentenschutz zuständige Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder betont: „Säuglinge und Kleinkinder reagieren viel empfindlicher auf Schadstoffe als wir Erwachsene. Deshalb schicken wir unsere Lebensmittelaufsichtsorgane regelmäßig in die Supermärkte, um Proben zu ziehen, die von Expertinnen und Experten analysiert werden.“

Rückrufe im Griff

Ende 2025 sorgten europaweite Rückrufe von Babynahrung für Verunsicherung. Die oö. Lebensmittelaufsicht reagierte sofort und kontrollierte oberösterreichweit quer durch alle Bezirke 79 Betriebe. Das Ergebnis: Die betroffenen Produkte waren überall bereits aus den Regalen genommen.

Dauerhaft wachsam

In den vergangenen vier Jahren hat die Lebensmittelaufsicht in OÖ über 300-mal speziell bei Babynahrung genau hingeschaut. 

„Herstellerverantwortung zählt, Vertrauen ist gut, aber konsequente Kontrollen vor Ort sind der entscheidende Schutz für Konsumentinnen und Konsumenten“, so Kaineder. „Wir bleiben dran und schauen den Lebensmittelunternehmen auch in Zukunft ganz genau auf die Finger.“


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