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LINZ. Vergangenes Wochenende stand Linz ganz im Zeichen des Sports – und der Nachhaltigkeit. Mit dem Tennis-Turnier „Upper Austria Ladies Linz“ sowie dem Linz Marathon zog es zehntausende Besucher in die Stadt. Beide Veranstaltungen wurden als zertifizierte Green Events durchgeführt und setzten damit ein starkes Zeichen für umweltbewusstes Feiern.

Landesrat Stefan Kaineder (GRÜNE), Turnierdirektorin Sandra Reichel und Norbert Rainer (Geschäftsführer des Klimabündnis Oberösterreich) (v. l.) (Foto: Upper Austria Ladies / Alexander Scheuber)

Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) war selbst mittendrin: beim Tennisturnier als Zuschauer auf der Tribüne, beim Marathon aktiv in Laufschuhen. „Beim Marathon merkt man, dass sich Konsequenz und Ausdauer auszahlen – genau wie beim Klimaschutz. Tausende Menschen haben in Linz gefeiert, angefeuert und gekämpft – mit Mehrweg, mit regionalen Produkten und ohne Müllberge danach“, so Kaineder.

Green Events auf dem Vormarsch

Was vor einigen Jahren noch als Nischenthema galt, ist mittlerweile vielerorts Standard: Green Events sind in Oberösterreich auf dem Vormarsch. Immer mehr Veranstalter – von kleinen Feiern bis hin zu Großevents mit mehreren zehntausend Gästen – setzen auf nachhaltige Konzepte.

Dazu zählen unter anderem eine klimafreundliche Anreise, regionale und biologische Verpflegung, faire Produkte, Barrierefreiheit sowie konsequente Mehrwegsysteme statt Einwegplastik.

Nachhaltigkeit in jedem Format

Auch Norbert Rainer, Geschäftsführer des Klimabündnis Oberösterreich, unterstreicht die Bedeutung dieses Engagements: „Veranstaltungen wie das ‚Upper Austria Ladies Linz‘ oder der Linz Marathon zeigen, dass Herzblut, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein die besten Zutaten für ein gelungenes Green Event sind. Nachhaltigkeit funktioniert in jedem Format – und macht Spaß.“

Kreislauf statt Wegwerfkultur

Für die Zukunft setzt das Land Oberösterreich verstärkt auf verbindliche Mehrweg-Lösungen und den Ausbau des Green-Events-Netzwerks. Ziel ist es, nachhaltige Veranstaltungen weiter zu etablieren – nicht als Vorschrift, sondern als gelebter Standard. 


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