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LINZ. Mit den ersten warmen Tagen steigt in Linz nicht nur die Anzahl der Menschen in Parks und Grünanlagen an, sondern auch die Einsätze des Ordnungsdienstes. Im März wurden insgesamt 2.254 Vorfälle dokumentiert – ein klarer Anstieg gegenüber Februar mit 1.827 Fällen.

Im März wurde der Ordnungsdienst Linz zu über 400 Fällen mehr gerufen als im Februar. (Foto: Volker Weihbold)

Der Hauptgrund für diese Entwicklung ist die verstärkte Nutzung von öffentlichen Räumen bei frühlingshaftem Wetter. Besonders in stark besuchten Bereichen – wie dem Volksgarten und dem Schillerpark – setzt die Stadt gezielte Schwerpunkte.

Dort wird verstärkt die Einhaltung des Alkoholverbotes kontrolliert, um Konflikte zu vermeiden und die Aufenthaltsqualität zu sichern.

Klare Vorgaben und sichtbare Präsenz

„Mit den wärmeren Temperaturen verlagert sich das Leben stärker in unsere Parks und Grünräume. Genau dort achten wir konsequent auf die Einhaltung der Regeln“, betont Sicherheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ). Klare Vorgaben und eine sichtbare Präsenz helfen außerdem, Konflikte frühzeitig zu vermeiden und die Lebensqualität in Linz zu sichern.

Ruhender Verkehr macht Großteil aus

Insgesamt leisteten die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes im März 2.701 Dienststunden. Den größten Anteil der Einsätze machte weiterhin der ruhende Verkehr aus: Fast die Hälfte der Einsätze fielen auf diesen Bereich.

Anstieg in anderen Aufgabenfeldern

Gleichzeitig zeigt sich eine Verschiebung hin zu anderen Aufgabenfeldern.

So stiegen die Fälle im Bereich Service und Information auf 574, bei ortspolizeilichen Verordnungen sowie bei Bettelei wurden jeweils 151 Vorfälle verzeichnet.

Auch die Zahl der gemeldeten Hundevorfälle erhöhte sich auf 49.

Neben Kontrollen bleibt der Ordnungsdienst eine wichtige Anlaufstelle für die Bevölkerung. Die steigenden Service- und Informationszahlen zeigen, dass viele Linzer die Unterstützung direkt im öffentlichen Raum nutzen.


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