Neue Rekordzahlen im April für Linzer Tourismus
LINZ. Der Linzer Tourismus bleibt auf seiner Erfolgswelle. Mit 94.833 Nächtigungen im April 2026 verzeichnet die Stadt den stärksten April seit Beginn der Aufzeichnungen. Gegenüber April 2025 bedeutet das ein doch deutliches Plus von 9.791 Nächtigungen bzw. 11,5 Prozent.

Damit blickt die Landeshauptstadt auch auf einen insgesamt positiven Jahresstart zurück. on Jänner bis April wurden in Linz 305.776 Nächtigungen gezählt: Das sind 21.067 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und entspricht einem Zuwachs von 7,4 Prozent.
Damit könnte man im Gesamtjahr wie im Vorjahr erneut die Marke von einer Million Nächtigungen knacken.
Veranstaltungen lockten Gäste an
Ein wesentlicher Rückenwind kam im April durch den starken Kultur- und Veranstaltungskalender. Mit Stream Club 2026 wurde die Linzer Innenstadt am 17. und 18. April an neun Locations zur Bühne für Clubkultur, Musik, Medienkunst, Talks und Workshops.
Wenige Tage später rückten die European Brass Band Championships von 22. bis 26. April das Brucknerhaus und Linz ins Zentrum der europäischen Brass-Szene. Ende April setzte zudem das Crossing Europe Filmfestival erneut einen international sichtbaren Akzent für Linz als Film- und Kulturstadt.
Stadträtin zufrieden
Tourismusstadträtin Doris Lang-Mayerhofer zeigt sich mit der Entwicklung zufrieden. „Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass Linz als Kultur-, Wirtschafts- und Tourismusstadt weiter an Strahlkraft gewinnt. Gerade der April hat bewiesen, wie stark Kulturveranstaltungen, internationale Events und eine lebendige Innenstadt auf den Tourismus einzahlen. Linz wird als moderne Städtedestination immer stärker wahrgenommen – von Geschäftsreisenden ebenso wie von Kulturinteressierten und Gästen, die unsere Stadt neu entdecken“, so die Stadträtin.
Sie betont auch das wichtige Zusammenspiel mehrerer Faktoren. „Tourismus ist ein wichtiger Standortfaktor. Mehr Nächtigungen bedeuten mehr Frequenz, mehr Wertschöpfung und eine stärkere Innenstadt. Der erfolgreiche April zeigt: Wenn Kultur, Veranstaltungen und touristische Infrastruktur ineinandergreifen, profitiert die gesamte Stadt“, erklärt Lang-Mayerhofer.


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