Wasserqualität im Pleschinger See im Gespräch
STEYREGG. Laut Medienberichten ist die Badewasserqualität des Pleschinger Sees mangelhaft. Die Linz AG als Seebetreiberin widerspricht.

Die Europäische Umweltagentur EEA in Kopenhagen rät in ihrem Bericht zur Wasserqualität in europäischen Badegewässern vom Baden im Pleschinger See. Die Badewasserqualität sei mangelhaft.
Wasserqualität wird laufend überprüft
Die Linz AG als Seebetreiberin widerspricht: Während der Badesaison werde die Wasserqualität des Pleschinger Sees wöchentlich an drei verschiedenen Stellen am See durch das IWA (Institut für Wasseraufbereitung, Abwasserreinigung und Forschung) überprüft und dokumentiert. Die Überprüfungen ergaben bislang nachweislich eine sehr gute Wasserqualität. Auch heuer wurde kein einziger Grenzwert überschritten. Zudem seien die Qualitätsansprüche nicht zuletzt durch die Nähe des Sees zu einem Trinkwasserbrunnen sehr hoch.
Der betreffende Bericht der EEA beziehe sich laut Linz AG auf die Ergebnisse einer Prüfstelle der AGES am Pleschinger See. Diese Prüfstelle befinde sich in unmittelbarer Nähe einer Bootsanlegestelle, auf der sich immer wieder Wasservögel aufhalten. Wo viele Wasservögel sind, könne sich das lokal auf die Wasserqualität auswirken. Die AGES habe bereits angekündigt, die Prüfstelle zu verlegen.
In diesem Zusammenhang verweist die Linz AG auch auf das Einhalten des Fütterungsverbotes für Wasservögel hin, deren Ausscheidungen wesentlich die Wasserqualität beeinflussen. Rund um die Linz AG-Badeseen (Pleschinger See, kliner Weikerlsee und Pichlinger See) würden Infotafeln auf das Fütterungsverbot hinweisen.


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