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LINZ. Unter dem Motto „Dinner am Berg“ lud die Arbeiterkammer Oberösterreich wieder zum traditionellen Medienempfang im AK-Bildungshaus Jägermayrhof in Linz. Rund 80 Vertreter heimischer Medien folgten am Dienstagabend, 30. Juni, der Einladung und nutzten die Zeit für einen Austausch mit den AK-Funktionären und dem Medienteam der Arbeiterkammer.

V.l.: Kommunikationschefin Isabell Falkner, Präsident Andreas Stangl und Direktorin Andrea Heimberger (Foto: AK OÖ / Wolfgang Spitzbart)

AK-Präsident Andreas Stangl ging in seiner Ansprache auf die Leistungen der Arbeiterkammer für ihre Mitglieder ein. Allein im Jahr 2025 setzte die AK OÖ Leistungen im Wert von 212,5 Millionen Euro für ihre Mitglieder durch – ein Rekordergebnis. Bei 328.242 Beratungen standen Pflegegeld, Insolvenzen und die hohe Inflation im Fokus. Rund 19.000 Rechtsfälle wurden im vergangenen Jahr gerichtlich oder außergerichtlich abgeschlossen.

Der AK-Präsident ging speziell auf Sozialrecht ein. „Es kann nicht sein, dass regelmäßig Begutachtungen bei Gericht korrigiert werden müssen, um eine korrekte Einstufung zu erzielen“, so Stangl. Eine falsche Einstufung habe vielfach auch Nachteile auf den Zugang zu Sozialleistungen. „Was wir endlich brauchen, ist ein respektvoller Umgang mit allen Betroffenen im Rahmen der Begutachtungen zum Pflegegeld, die standardisiert und umfassend sein müssen. Dazu muss es eine verpflichtende Berücksichtigung aller vorliegenden Gutachten und Befunde geben“, so Präsident Stangl.

AK-Direktorin Andrea Heimberger betonte, dass der Erfolg der Arbeiterkammer als Interessenvertretung auch stark von den Medien abhängt. „Ohne Zeitungen, Radio, Fernsehen und Online-Redaktionen wäre es kaum möglich, unsere Mitglieder umfassend zu informieren. Auch unsere Ansichten zu aktuellen Themen und unsere Forderungen an die Politik können wir nur dann mit Nachdruck vorbringen, wenn wir die nötige Öffentlichkeit dafür bekommen. Da sind die Medien ein wichtiger Partner“, so Direktorin Heimberger.


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