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Oberösterreichs Zivildiener des Jahres ist am Kepler Universitätsklinikum im Einsatz

Pichler Elisa, 09.09.2026 10:52

LINZ. Maximilian Heigl wurde im Bundeskanzleramt in Wien als „Zivildiener des Jahres 2026 – Landessieger Oberösterreich“ geehrt. Ministerin Claudia Bauer (ÖVP) überreichte dem 19-Jährigen aus Haibach im Mühlkreis, der am Linzer Kepler Uniklinikum seinen Dienst absolviert, die Auszeichnung.

  1 / 3   v.l.n.r.: Karl-Heinz Stadlbauer (Ärztlicher Direktor KUK), LH-Stellvertreterin Christine Haberlander, Zivildiener Maximilian Heigl und Daniel Schneeweis (Leiter der Radiologietechnologie, KUK) (Foto: KUK)

Mit der Auszeichnung „Zivildiener des Jahres“ werden junge Männer geehrt, die während ihres Zivildienstes besonderes Engagement und herausragende Leistungen zeigen.

Seit Freitag, 2. Jänner, absolviert Heigl seinen Zivildienst am Zentralen Radiologieinstitut des Kepler Universitätsklinikums (KUK). Dort hat er sich als verlässlicher, hilfsbereiter und besonders einfühlsamer Mitarbeiter etabliert.

Für sein Engagement wurde Heigl von Ministerin Claudia Bauer als „Zivildiener des Jahres 2026 - Landessieger Oberösterreich“ ausgezeichnet. „Zivildiener sind da, wenn andere sie brauchen. Mit den Zivildienern des Jahres holen wir jene vor den Vorhang, die ihren Dienst mit Herz, Verstand und Verlässlichkeit leisten“, so Bauer bei der Verleihung.

Im Einsatz für Patienten

Zu Beginn unterstützte er die Abteilungshelfer in der Radiologie bei Lager-, Transport- und Versorgungstätigkeiten. Seit März unterstützt Heigl vor allem das Team im Unfallröntgen. Dort begleitet der Haibacher täglich Menschen, die nach einem Unfall häufig mit Schmerzen, Unsicherheit oder Angst ins Krankenhaus kommen. Er hilft bei Lagerungen, unterstützt die Abläufe im Team und nimmt sich auch Zeit für persönliche Gespräche.

„Viel mehr als neun Monate“

„Mit dieser Auszeichnung habe ich überhaupt nicht gerechnet und ich freue mich riesig darüber“, sagt der 19-Jährige. Der Zivildienst sei für ihn von Beginn an weit mehr gewesen als eine Pflichtzeit. „Gerade im Krankenhaus merkt man, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein. Ich habe unglaublich viel gelernt – vor allem auch über Menschen und über mich selbst.“

Sein Engagement beschränkte sich dabei nicht auf die Radiologie. Als Botschafter für Zivildienst und Gesundheitswesen war Heigl auch bei Berufsmessen und Veranstaltungen des KUK aktiv. Dort führte er unter anderem Reanimationsübungen mit Kindern und Jugendlichen durch und vermittelte Wiederbelebungsmaßnahmen auf verständliche Weise.

Lob aus Klinik und vom Land OÖ

Nominiert worden war der Zivildiener von Daniel Schneeweis, Leiter der Radiologietechnologie am Zentralen Radiologieinstitut. „Er ist für uns längst nicht einfach der Zivildiener, sondern ein vollwertiges und sehr geschätztes Mitglied unseres Teams“, betont Schneeweis. Besonders schätze man die Selbstverständlichkeit, mit der Heigl Hilfe anbiete, und sein Gespür für Patienten in belastenden Situationen.

Auch KUK-Geschäftsführer Meinhard Lukas würdigt den Preisträger. Maximilian stehe beispielhaft für Verantwortungsbewusstsein, Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit. Gesundheitsreferentin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) unterstreicht zudem den Beitrag junger Menschen zu einer starken Gesundheitsversorgung und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Mit seinem Einsatz im Krankenhaus und darüber hinaus leistet er einen wichtigen Beitrag für das Gesundheitswesen und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Oberösterreich kann stolz auf solche Vorbilder sein.“ 


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