Neue ÖBB-Haltestelle für das Linzer Franckviertel
LINZ. Im Linzer Franckviertel soll eine neue ÖBB-Haltestelle entstehen. Sie ist Teil des geplanten viergleisigen Ausbaus zwischen Linz Kleinmünchen und der Signalbrücke. Davon sollen Nah- und Fernverkehr profitieren.

Der rund vier Kilometer lange Abschnitt zwischen Linz Kleinmünchen und der Signalbrücke ist derzeit noch zweigleisig. Nah- und Fernverkehr teilen sich dort die Strecke. Das führt vor allem in der Nähe des Hauptbahnhofs immer wieder zu Verzögerungen. Die ÖBB planen deshalb den Ausbau auf vier Gleise. Künftig sollen zwei Gleise für den Fernverkehr und zwei für den Nahverkehr genutzt werden. Das soll mehr Kapazität, pünktlichere Züge und ein dichteres S-Bahn-Angebot bringen.
„Mit dem viergleisigen Ausbau beseitigen wir einen entscheidenden Engpass im oberösterreichischen Bahnnetz und schaffen die Voraussetzung für mehr Kapazität und einen verlässlicheren Nahverkehr“, sagt Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ).
Neuer Knoten im Franckviertel
Bei der Lastenstraße ist eine neue Haltestelle geplant. Sie soll Verbindungen zwischen West- und Summerauerstrecke sowie den Linzer Öffis erleichtern.
Der Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) sieht darin „einen wichtigen Baustein für die Mobilität der Zukunft in unserer Stadt. Sie verbindet Bahn und städtische Öffis besser miteinander und schafft damit neue, attraktive Verbindungen für die Linzer*innen.“ Die neue Haltestelle soll laut ÖBB Ende 2033 in Betrieb gehen.








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