Auszeichnung für Linzer Frauengeschichte in AR
LINZ. Mit einem Augmented-Reality-Spiel bringt die Künstlerin Oona Valarie Serbest Linzer Pionierinnen in den öffentlichen Raum. Dafür wurde sie nun mit dem Marianne.von.Willemer-Preis für digitale Medien ausgezeichnet.

Der diesjährige Marianne.von.Willemer-Preis für digitale Medien des Frauenressorts der Stadt Linz geht an Oona Valarie Serbest. Frauenstadträtin Eva Schobesberger überreichte der Künstlerin die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung im Audimax der Kunstuniversität Linz.
Ausgezeichnet wurde Serbest für ihr Projekt „Augmented Resistance Walk Linz“. Das AR-Spiel erzählt Linzer Stadtgeschichte in digitaler und immersiver Form anhand bedeutender Linzer Pionierinnen. Nutzer sollen dabei die Beiträge von Frauen zur Entwicklung der Stadt unmittelbar im Stadtraum entdecken und erleben können.
„Der Augmented-Resistance-Walk ist ein herausragendes Projekt und ein wichtiger Schritt in Richtung einer gerechteren Geschichtsschreibung in unserer Stadt“, betonte Schobesberger bei der Verleihung. Serbest ermögliche damit einen besonderen Zugang zu feministischen Themen und trage seit vielen Jahren wesentlich dazu bei, diese in Linz sichtbar zu machen und zur Diskussion zu stellen.
Die Fachjury wählte das Projekt aus 23 eingereichten künstlerischen Arbeiten aus. Sie würdigte besonders die Verbindung von Linzer Frauengeschichte mit digitalen Technologien sowie die kollektive und netzwerkbasierte Arbeitsweise der Preisträgerin.








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