Abschied von Jambo: 13.000 Euro für seinen letzten Wunsch gesammelt
LINZ. Mehr als 650 Menschen nahmen auf der Sportanlage in Ebelsberg Abschied von Jean Jocelyn Matemb, bekannt als „Jambo“. Über 13.000 Euro an Spenden wurden gesammelt, damit sein letzter Wunsch erfüllt werden kann: eine Ruhestätte in seiner Heimat Kamerun.

Der achte Spieltag der SPG Stahl Ebelsberg stand am vergangenen Samstag im Zeichen eines verstorbenen Spielers: Jambo gehörte dem ASKÖ Ebelsberg 16 Jahre lang an. Er war Spieler, Kapitän und für viele junge Spieler ein Vorbild. Besonders am Herzen lag ihm die junge Reservemannschaft. Sie gewann an diesem Tag mit 13:0. Die Kampfmannschaft verlor gegen Union Leonding mit 1:4. Das Ergebnis blieb angesichts des Abschieds Nebensache.
Zur Verabschiedung kamen Mitspieler, Trainer, Funktionäre, Arbeitskollegen und Freunde, ebenso frühere Gegenspieler. Auch Mitglieder seiner Familie reisten aus verschiedenen Teilen der Welt an.
Die Linzer Vizebürgermeisterin Merima Zukan würdigte Jambo als Menschen und als Beispiel für gelebte Integration. Seine Geschichte zeige, wie Sport Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringen kann.
Hilfe für seinen letzten Wunsch
Für viele besonders überwältigend war die Unterstützung, was Jambos letzten Wunsch betrifft: seine letzte Ruhestätte in seiner Heimat Kamerun zu finden. Mehr als 13.000 Euro kamen dafür zusammen.
„An diesem Tag haben wir gesehen, dass wir weit mehr sind als nur ein Sportverein. Mehr als 650 Menschen sind gekommen und über 13.000 Euro wurden gesammelt. Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religionen, Vereine und Generationen standen gemeinsam auf unserem Fußballplatz, um einem Freund die letzte Ehre zu erweisen und seiner Familie zu helfen“, fasst Askö Ebelsberg-Obmann Mario Weindl zusammen.








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