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Das HETA-Moratorium und die Erhöhung der Bankenabgabe mindern den Jahresüberschuss der Hypo Oberösterreich merklich. Vorstandsvorsitzender Andreas Mitterlehner spricht dennoch von einem guten Jahr.

S&P bewerten die Hypo OÖ mit A+ Foto:Vowe
S&P bewerten die Hypo OÖ mit A+ Foto:Vowe
Die Hypo OÖ haftet über die Pfandbriefstelle mit bis zu 75 Millionen Euro für die Hypo Bad Bank HETA. Da die HETA bis 2016 alle Zahlungen eingestellt hat, müssen die verbleibenden Landes-Hypos Liquidität zur Verfügung stellen. Bei der Hypo OÖ schlägt das 2014 mit 15 Millionen Euro zu Buche. Wieviel der Hypo OÖ die Abwicklung der HETA schlussendlich kosten wird lässt sich derzeit nicht sagen. Bei der Hypo OÖ geht man derzeit von einer Ausfallquote von etwa 30 Prozent aus.   Scharf kritisiert der Hypo OÖ-Vorstandsvorsitzende neuerlich die Bankenabgabe, die sich auf rund acht Millionen Euro belief. Heta und Bankenabgabe drücken den Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um über 80 Prozent auf rund 5,5 Millionen Euro.   Die weiteren Bilanzzahlen waren hingegen durchwegs positiv. „Erfolgsgarant war das Ausleihungsgeschäft“, unterstreicht der Vorstandsvorsitzende. Das Kredit- und Darlehensvolumen wurde um 3,2 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro gesteigert, auch die Prämien­einlagen erhöhten sich um 6,7 Prozent auf 1,55 Milliarden Euro. Das Kernkapital der Bank erhöhte sich nach Basel III auf 352 Millionen Euro, die Eigenkapitalqute liegt bei 10,9 Prozent.   Sehr zufrieden ist man bei der Hypo OÖ mit dem Rating A+ durch die Ratingagentur Standard & Poor“s. „Angesichts der aktuellen Situation ist das schon etwas Besonderes“, so Mitterlehner.

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