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In Zeiten wo das Internet zunehmend von zwielichtigen Zeitgenossen wie Hackern und dubiosen Schnüfflern unsicher gemacht wird, und heikler Datenaustausch zu riskanten Unterfangen werden, ist guter Rat vor allem dort wo es um Online-Zahlungsverkehr geht, teuer. Es gibt eine Reihe von mehr oder weniger sicheren Zahlungsmethoden im Internet.

Foto: Tony Hegewald / pixelio.de
Foto: Tony Hegewald / pixelio.de
Zahlschein als gute alte Methode Natürlich ist die Bezahlung einer Rechnung per Zahlschein, und am besten nach Annahme einer Ware aus dem Internet, die sicherste Methode, aber in unseren schnelllebigen Tagen umständlich und gar nicht bequem. Nicht selten werden von findigen Unternehmen bei Bezahlung mittels Erlagschein auch Zusatzgebühren verrechnet. Kreditkarte im Internet Daher wird bei aufwändigen Zahlungsmodalitäten oder beim Online-Shopping gern auf die Zahlung mit Kreditkarte zurückgegriffen. Der Nachteil: Man muss seine Kreditkartennummer übermitteln, über die sich findige Gauner weiteren Zugriff auf ihr Geld verschaffen können. Auch wenn immer wieder moderne Verschlüsselungstechniken gelobt werden: Wie weit diese halten, was sie versprechen, liest man immer wieder in den Medien bzw. hat man spätestens durch Eduard Snowdens aufgedeckte Spionage- und Datensammel-Skandale erfahren, der illegale Methoden selbst staatlicher Institutionen aufzeigte. Erstaunlich oft fallen sorglose User auf Phishing-Mails herein, wo einfach die Kreditkartendaten abgefragt werden. Als Alternative gibt es hier schon Prepaid-Kreditkarten, die nur bis zu einem limitierten Betrag einsetzbar sind. Giropay, TAN & Co Online-Geschäfte kann man natürlich auch über Giropay betreiben. Dafür benötigt man allerdings wieder ein Online-Bank-Konto. Die Bezahlung beim Online-Shopping funktioniert über einen mehrstelligen von der Bank zugewiesenen Code - TAN oder Pin genannt - nach dessen Einsatz der Geldfluss vom Konto zur Bezahlung einer Ware freigegeben wird. Bezahldienste Auch Bezahldienste, wie etwa PayPal werden gern eingesetzt. Man muss sich allerdings bei den Betreibern vollständig registrieren und somit auch persönliche Daten bekanntgeben. Alle Aktivitäten und Zahlungen werden gespeichert und können theoretisch weiterverarbeitet werden. Anonymität und geringes Risiko mit Paysafecard Klein gehalten werden kann das Risiko des unbefugten Zugriffs auf heikle Kontodaten oder gar auf Geldmittel über ein sogenanntes Prepaid-System. Wozu also sämtliche Konto- und persönlichen Daten bekanntgeben, wenn es sich bei einem Bezahlvorgang nur um relativ kleine Beträge handelt? Etabliert hat sich als elektronisches Zahlungsmittel die Paysafecard für die Bezahlung von kleineren Beträgen im Online-Handel. An einer von den geschätzten 50.000 Verkaufsstellen weltweit wie Trafiken, Supermärkten Handy-Shops, Tankstellen u. ä. können Guthaben gegen Bezahlung erworben werden, für die es eine Karte und einen dazugehörigen PIN-Code oder einfach  nur einen Kassenbeleg mit einem Code gibt. Der Pin-Code wird bei Bedarf bei einem Bezahlvorgang im Internet angegeben und führt zur Begleichung einer Rechnung. Ohne dass jemand registriert, wer, was, wo und wie gekauft hat oder irgendwelche persönliche Daten analysiert. An die 5.000 Onlineshops weltweit akzeptieren diese Zahlungsart mittlerweile. Die anonyme Handhabung dieser Zahlungsart unterscheidet von anderen Online-Zahlunsarten, da die persönlichen Daten des Benutzers wirklich geheim bleiben, so dass nicht einmal die Hausbank davon erfährt. Falls es dennoch einmal zu einem Missbrauch durch Phishing gibt, dass etwa ein Betrag auf ein nicht berechtigtes Konto umgeleitet wird, kann maximal auf den vorbezahlten Betrag zugegriffen und nicht gleich ein ganzes Konto abgeräumt werden. Der Schaden hält sich damit in Grenzen.  

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